FC-Wechsel fix Liebes-Botschaft zum Abschied: So erklärt Modeste sein Köln-Aus

Ausbauprojekt des 1. FC Köln Schützer des Grüngürtels legen Alternativplan vor

Grafik adenauer

Anhand dieser Karte zeigen die Grüngürtelschützer die FC-Planung und ihren eigenen Alternativvorschlag.

Köln – Umwelt- und Denkmalschützer sowie Anwohner haben am Freitag einen letzten großen Anlauf genommen, um zu verhindern, dass der 1. FC Köln sein Trainingsgelände im Grüngürtel erweitert.

Der Bundesligist will im denkmalgeschützten Äußeren Grüngürtel drei neue Trainingsplätze und ein Leistungszentrum bauen. Die Ausbaugegner schlagen stattdessen vor, Gebäude und Sportplätze in Marsdorf zu errichten.

Rheinische Allee als Alternativort für den 1. FC Köln präsentiert

Alles zum Thema Konrad Adenauer
  • „Bares für Rares“ Verkäufer sackt das Dreifache der Experten-Schätzung ein
  • Besonderes Jubiläum bei Haribo Legendäre Süßigkeit wird 100
  • Helfen Sie mit Wir wollen Obdachlose unterstützen
  • Köln feiert, Reker bewegt Zwölf Jahre nach der Katastrophe: Das Gedächtnis der Stadt ist zurück
  • Ex-Flughafen-Boss an Bord „Fisch stinkt vom Kopf”: Kölner CDU-Rebellen wollen Parteichef stürzen
  • Für Kölner Verein „Grenze erreicht” Bank-Zoff auf den Ringen: Nach Randale schreitet jetzt die Stadt ein
  • Emotionales Comeback  Jubel und Tränen: So startet erstes Kölner Theater wieder
  • Helfen Sie mit! Verein Arche für Obdachlose will Situation durch Spenden verbessern
  • Wirt von Kölner Kult-Brauhaus packt aus Warum dieser Job so hart und gefährlich ist
  • Bitte helfen Sie mit! Verein Arche für Obdachlose will Situation verbessern

Bei einer Pressekonferenz am Freitag stellten sie einen Plan vor, wie eine Bebauung am westlichen Stadtrand auf einer Ackerfläche aussehen könnte. Der Vorschlag besteht darin, das Leistungszentrum und die Trainingsplätze an der Rheinischen Allee zu errichten und bei dieser Gelegenheit auch gleich den Äußeren Grüngürtel nach Westen auszudehnen. 

Die Köpfe der Initiative

 Für einen Sportpark des FC im Beller Bogen in Marsdorf: Barbara Schock-Werner (Rheinischer Verein RVDL Köln), Kanzler-Enkel Konrad Adenauer, Hiltrud Kier, ehem. Stadtkonservatorin der Stadt Köln (v.l.)

So wäre es möglich, den zusätzlich versiegelten Boden  direkt vor Ort auszugleichen. Das Projekt nennen die Gegner eines Ausbaus am Geißbockheim „Landschaftspark Beller Bogen“. Dort sollen auch Bäume gepflanzt und möglicherweise ein Gewässer angelegt werden. „Wir wollen dem FC eine gute und qualitative Alternative zur Gleueler Wiese anbieten“, sagt Roland Schüler, Vize-Bürgermeister in Lindenthal.

Hier lesen Sie mehr: Gottes Grüne Wiese – wo der FC bauen will

Die Ackerfläche in Marsdorf gehört zu größeren Teilen der Stadt – eigentlich sollte dort der neue Großmarkt entstehen. Inzwischen ist allerdings nur noch von einem viel kleineren Frischezentrum die Rede – aus Sicht der Ausbaugegner ein Zeichen dafür, dass für den FC genug Platz zur Verfügung stehen würde.

Plan B(eller Bogen): Rheinische Allee ist reines Gewerbegebiet

Die Rheinische Allee ist bislang ein reines Gewerbegebiet. Unternehmer Guido Amian, dessen Firmengelände an den Acker grenzt, unterstützt die Idee eines Landschaftsparks mit einem integrierten Trainingszentrums ebenfalls. „Ich würde mich freuen, wenn wir die verhärteten Fronten lockern könnten“, sagt er. Eine Basis für den 1. FC Köln in Marsdorf sei aus seiner Sicht eine der richtige Weg.

Die Ausbaugegner führen ein weiteres Argument ins Feld – theoretisch sei es möglich, in Marsdorf innerhalb von drei Jahren eine Baugenehmigung zu erhalten. Mit Widerstand aus der Bevölkerung sei dort nicht zu rechnen – ganz anders als bei der Gleueler Wiese. (red)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.