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Kölner Erzbistum unter Druck Zahl an Kirchenaustritten nimmt extremes Ausmaß an

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Die Anzahl an Kirchenaustritten ist in Köln so hoch wie noch nie. Das Symbolbild zeigt ein Hinweisschild von Juni 2020.

Köln – Eine große Welle an Kirchenaustritten sowie ein starkes Loyalitäts- und Glaubwürdigkeitsproblem überschattet derzeit das Erzbistum Köln.

  • Kölner Erzbistum steckt in großer Krise
  • Die Zahl der Kirchenaustritte ist immens gestiegen
  • Pfarrer schreiben Brandbrief an Kardinal Woelki

Wie der Kölner Stadt-Anzeiger am Donnerstag (28. Januar) berichtet, treten derzeit monatlich etwa 1000 Christinnen und Christen beider Konfessionen aus der Kirche aus. Das entspricht, auf das Jahr hochgerechnet, einem Anstieg von 70 Prozent. Das Amtsgericht Köln hatte die Zahlen bestätigt.

Köln: Große Welle an Kirchenaustritten

Die regulären Termine für einen Austritt seien in Köln bis Ende März bereits ausgebucht. Seit dem 22. Januar wurden pro Woche 100 zusätzliche Termine angeboten.

In ganz NRW seien die Zahlen an Austritten für 2020 jedoch im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Corona-Pandemie könne ein Grund dafür sein, erklärte Kirchenrechtler Thomas Schüller. Die Menschen hätten sich vermutlich mit anderen Themen beschäftigt.

Gegen Ende des letzten Jahres verzeichnete das Erzbistum Köln jedoch einen überhöhten Durchschnittswert an Austritten im Vergleich zu den Vormonaten. Die Krise rund um die Vorwürfe gegen Kardinal Woelki machte sich hier schließlich bemerkbar.

Kölner Pfarrer fordern Transparenz vom Erzbistum

In einem Brandbrief richteten sich jetzt 34 Kölner Pfarrer an den Erzbischof und kritisierten die intransparente Krisenbewältigung. Die Geistlichen stehen in einer großen Vertrauenskrise zum Erzbistum, heißt es in dem Schreiben.

Die Pfarrer fordern eine schonungslose Transparenz und Aufklärung, um die verlorene Glaubwürdigkeit wiederzugewinnen. (cab)

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