Kölner Volksbühne Höhner werden emotional bei erstem Indoor-Konzert

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Endlich wieder da, wo sie hingehören: Die Höhner während ihres Konzerts in der Volksbühne.

Köln – Dass das kölsche Lebensgefühl und strenge Corona-Hygiene-Maßnahmen zusammenpassen können, bewiesen die Höhner am Sonntagabend (12. Juli) in der Volksbühne am Rudolfplatz.

Höhner ernten bei erstem Indoor-Konzert nach Corona tosenden Applaus

Bereits nach dem nicht enden wollenden Begrüßungs-Applaus der 200 Gäste stand für alle fest: Heute wird ein ganz besonderer Abend. „Für uns ist es unser erstes Indoor-Konzert- und das gleich in einem so geschichtsträchtigen Haus wie dem ehemaligen Millowitsch-Theater“, freute sich Ober-Hohn Henning Krautmacher.

Doch Corona ist und bleibt ein Thema: „Auch für uns ist es ein komisches Gefühl, nach so langer Zeit erstmals wieder in einem Saal vor Publikum zu spielen und nicht vor Autoscheinwerfern. Daher geht unser Dank an den Geschäftsführer der Volksbühne Axel Molinski und sein Team. Ohne euren Einsatz würden wir heute nicht hier stehen.“

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Musikalisch unterstrich die Band ihre Gefühle mit „Wo mir sin is Kölle“, „Wenn nicht jetzt wann dann“, oder „Kumm loss mer fiere“.

Gefeierte Gastspiele in den 90er Jahren: Höhner überzeugen auch emotional

Erstmals standen die Höhner 1992 mit ihrer „KomZert“-Reihe „Zwei Zimmer, Küche, Diele, Bad“ auf der Millowitsch-Bühne. Es folgten zehn Jahre mit jeweils vierwöchigen Gastspielen, bei denen sich die Band von ihrer komödiantischen Seite präsentierte.

„Für heute Abend haben wir das eine oder andere Schmankerl, das wir schon ewig nicht mehr gespielt haben (u.a. „Zwei Zimmer, Küche, Diele, Bad“, „Solang du deine Füße unter meinen Tisch stellst“, oder „Der Liebe Gott weiß, dass ich kein Engel bin“), für euch herausgesucht“, betonte Hannes Schöner mit verschmitztem Lachen. Grund dafür: Die Band präsentierte zur Freude des Publikums einige alte Filmaufnahmen zu den Songs.

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Klassiker wie die Hymne des 1. FC Köln durften beim Auftritt der Höhner in der Volksbühne nicht fehlen.

Emotional wurde es dagegen beim Corona-Song „Zeit für Menschlichkeit“. Jens Streifling: „Wir freuen uns so sehr, dass ihr so viel Herz gezeigt und den Obdachlosen in Köln mit euren Spenden geholfen habt. Herausgekommen sind unfassbare 28.000 Euro.“

Nicht minder emotional wurde es in der Volksbühne, als die Höhner „E Leeve lang“ und die Hymne des 1. FC Köln anstimmten. Unterlegt wurde der Song mit bewegenden Momenten des Clubs.

Höhner-Konzert: Geburtstagsständchen und tolle Geste für alle Kollegen

Geburtstagskind Micki Schläger, der am Sonntag seinen 52. Geburtstag feierte, wurde vom Publikum mit einen Ständchen überrascht.

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Für eine weitere schöne Geste sorgte Henning Krautmacher, als er für alle Kollegen eine Lanze brach: „In diesen Zeiten muss man alles Schöne mitnehmen – kommt nicht nur zu unseren Konzerten, sondern geht auch zu unseren Kollegen.“ Nach dem Konzert verkündete Axel Molinski stolz: „Für alle, die heute nicht dabei sein konnten, geben die Höhner am 3. Oktober 2020 ein Zusatzkonzert in der Volksbühne.“

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