Karneval gibt's nicht nur Kasalla Das wird jeck: Kölner Top-Stars rocken Autokino

Die Kölner Band Kasalla spielt ein Karnevals-Konzert im Autokino Köln

Kasalla eröffnen die Konzertreihe zu Karneval im Autokino in Köln. Das Foto ist von der WDR-Aufzeichnung „Sing mit Köln” aus dem Jahr 2018.

Köln – Gemeinsam schunkeln, singen und miteinander feiern – das alles wird es in der diesjährigen Karnevalssession nicht geben. Zumindest nicht in bekannter Form.

  • Karneval in Köln wegen Corona-Pandemie abgesagt
  • Köln Bonner Initiative veranstaltet Autokino-Konzerte
  • Kölner Top-Stars bei Autokino-Konzerten

Dafür aber mit Abstand und im Autokino. Mit dabei sind Kölner Top-Stars wie Kasalla, Cat Ballou, Miljö und Domstürmer.

Kasalla startet Autokino-Konzerte zu Karneval

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Hinter der neuen Veranstaltungsreihe steckt die Initiative BonnLive, die bis zum 16. Februar ein Karnevalsprogramm mit Sitzungen und Konzerten im Autokino am Südstadion in Köln und auf dem Miesengelände in Bonn verspricht.

Den Start machen Kasalla mit ihrer Show am Freitag (29. Januar) in Köln und am 30. Januar in Bonn.

Autokino-Konzert in Köln nur unter strengen Corona-Regeln

Dass das Konzept von Autokino-Konzerten funktionieren kann, merkten die Veranstalter schon im Sommer, als sie versuchten, ein Kulturprogramm unter Corona-Bedingungen zu organisieren.

„Was damals galt, gilt auch noch heute. Wir freuen uns einfach riesig, dass wir den vielen Besuchern weiterhin Livemusik ohne erhöhtes Infektionsrisiko anbieten können”, sagt Sandro Heinemann, Geschäftsführer von Rheinevents.

Autokino-Karnevalskonzerte unter strengen Corona-Bedingungen

Damit auch alle sicher feiern können, habe man sich vorab eng mit den Gesundheitsämtern über das geplante Konzept ausgetauscht.

Mit Auflagen wie Abstand zwischen den Autos, Verlassen des Autos ausschließlich für den Toilettenbesuch und einem Lieferservice der Speisen & Getränke an die Autos soll sicheres Feiern möglich sein.

Kritik an Kölner Autokino-Konzerten zu Karneval

Trotz der strengen Regeln, hält nicht jeder die Konzertreihe in der Corona-Pandemie für angebracht. Veranstalter Sandro Heinemann versteht die Bedenken und sagt: „Grundsätzlich kann ich Skepsis vollkommen nachvollziehen, während eines Lockdowns Konzerte durchzuführen.”

Klar sei aber auch, dass die Corona-Schutzverordnung derartige Formate explizit erlaube und man sich zu jeder Zeit an die Vorgaben der Gesundheitsämter halten müsse, werde und wolle, sodass bei den Karnevalskonzerten kein erhöhtes Infektionsrisiko besteht.

Köln: Domstürmer bei Autokino-Konzerten zu Karneval dabei

Nicht nur die Veranstalter freuen sich auf ihre Gäste. Auch die Künstler sind froh, endlich wieder auftreten zu können.

Micky Nauber von den Domstürmern sagt: „Wir haben uns sehr über die Anfragen gefreut. Es ist klasse, dass die Veranstalter und Vereine ständig neue Ideen entwickeln oder, wie in diesem Fall, auf bereits bestehende Ideen zurückgreifen. So wird immer wieder versucht den Jecken ein sicheres Karnevalsgefühl zu vermitteln.”

Mit ihren Konzerten am 9. Februar in Bonn und am 10. Februar in Köln erhoffen sich die Domstürmer, „dass wir uns die Seele frei spielen und alle Besucher mit uns in die Musik abtauchen und damit die Sorgenpäckchen beiseite schieben.”

Kölner Rapper Mo-Torres plant Karnevals-Überraschung

Für Stimmung will auch der Kölner Rapper Mo-Torres am 3. Februar in Köln und am 4. Februar in Bonn sorgen und plant einige Besonderheiten für seine Zuschauer.

„In dem Fall haben wir für beide Städte, Köln und Bonn, jeweils drei Gäste am Start und die werden den ein oder anderen Song von mir vielleicht völlig neu interpretieren oder zumindest der Nummer einen neuen Touch geben. Und ansonsten geben wir natürlich wie immer 100% und lassen unser Leben auf der Bühne. Wir haben Bock”, so der Kölner.

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