Audi-Fahrer mit Steinen beworfen Alexander Fend: „Ich war eine Sekunde schneller als der Tod“

Die Stein-Attacke auf Alexander Fend hätte tödlich enden können.

Die Stein-Attacke auf Alexander Fend hätte tödlich enden können.

Köln – „Plötzlich gab es einen lauten Knall. Ich spürte den Einschlag. Dann flogen Glassplitter umher. Als ich den Wagen zum Stehen gebracht hatte, fiel mir nicht einmal mehr die Nummer vom Polizeinotruf ein...“ Was Unternehmer Alexander Fend (39) im EXPRESS beschreibt, ist der Albtraum jedes Autofahrers.

Eine Horror-Situation: Man fährt unter einer Autobahnbrücke hindurch – plötzlich wirft jemand Steine auf die Fahrbahn! Genau das ist Alexander Fend auf der A3 passiert. Ein feiger Anschlag, der ihn das Leben hätte kosten können.

Der dreifache Familienvater ist um 12 Uhr mit seinem Audi auf der A3 in Richtung Königsforst unterwegs. Mit etwa 100 km/h fährt Fend in Höhe der Olpener Straße unter einer Bahn-und-Fußgängerbrücke hindurch. Auf einmal knallt es – sein Schiebedach zersplittert. Schock! Fend klammert sich am Lenkrad fest. Er schafft es, unfallfrei auf den Standstreifen zu rollen und hält an. Dann sieht Fend erst das ganze Ausmaß: Schiebedach kaputt, weitere Einschläge auf Dach und Kofferraum.

Die alarmierten Polizisten sperren die Autobahn und nehmen den Schaden auf. „Einer der Beamten sagte zu mir, dass ich wahrscheinlich nicht mehr hier stehen würde, wenn ich nur eine Sekunde später die Brücke passiert hätte“, berichtet Fend dem EXPRESS. „Der Stein hätte meine Windschutzscheibe auf der Fahrerseite durchschlagen und mich vielleicht im Gesicht getroffen. Ich war also eine Sekunde schneller als der Tod.“

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Auf der Brücke, von der aus der oder die Täter die Steine warfen, führen die Gleise der KVB entlang. Offenbar hatten sich die Unbekannten gleich mehrere Steine aus dem Gleisbett genommen. „Was sind das für Menschen?“, fragt sich nicht nur Fend. „Ich verstehe das nicht. Die wollten gezielt einen Menschen verletzen oder töten!“

Die Fahndung verlief laut Polizei bislang ergebnislos. Der Unternehmer hat nun eine Belohnung von 1606,76 Euro (sein Geburtsdatum ist der 16. Juni 1976) auf Hinweise ausgesetzt, die zur Identifizierung der Werfer führen. „Aber selbst, wenn diese Kerle gefasst sind, bleibt dieses mulmige Gefühl, wenn ich unter einer Brücke hindurchfahre.“

Alexander Fend hat bereits reagiert: Er lässt sich jetzt in seinen Audi eine Panzerglasfrontscheibe einbauen.

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