„Größter lebender Sexist" Alice Schwarzer führt Kölner „Preis“ ein: Sieger kennt jeder

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Alice Schwarzer am Sitz der Emma-Redaktion im Kölner Bayenturm.

Köln – Das ist mal 'ne Ansage.

Skandal-Rapper Kollegah kriegt Kasalla, und das aus Köln. Alice Schwarzer und ihr Magazin „Emma“ zeichnen den Musiker als  Parodie auf die aus den USA bekannte, jährlich vom Magazin „People“ vergebene Trophäe „Sexiest Man alive“ als „SEXIST Man alive" aus – also den größten Sexisten, den Deutschland, wenn nicht die Welt, zu bieten hat.

Hier lesen: OB Reker warnt Kollegah vor Köln-Konzert

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Die Rückseite der am Donnerstag erscheinenden neuen „Emma“: Kollegah ist der „größte Sexist".  

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Kollegah als Sexist ausgezeichnet: Das ist die Erklärung

In einer Mitteilung von Dienstagmorgen heißt es: „Es war gar nicht so einfach für die EMMA-Jury, den Würdigsten herauszufinden. Da drängelten sich die Anwärter. Doch einer ragte klar aus der Menge heraus mit seinem enthemmten Sexismus, Antisemitismus und Islamismus: der Rapper Kollegah. Er hat sich den EMMA-AWARD des SEXIST MAN ALIVE mehr als verdient. Wir gratulieren, Kollegah!“

Der sogenannte EMMA-Award sei in Zusammenarbeit mit den Frauen der Agentur „Scholz & Friends“ aus Düsseldorf entstanden. Parallel wurde ein neuer Slogan des 1977 erstmals erschienen Frauenmagazins, Sprachrohr des deutschen Feminismus, kreiert: „EMMA. Bleibt mutig!“. Die Redaktion des Magazins sitzt im Bayenturm (Rheinauhafen). 

Größter Sexist: „Kollegah, Du rappst seit 16 Jahren ...“

In der „Laudatio“ auf den Preisträger heißt es: „Hey Kollegah, auch Dubisguterjunge, klar. Rappst fleißig seit 16 Jahren, schreibst steile Lines, willst die Welt verbessern und hast schon zehn Hip-Hop-Awards kassiert, plus drei Echos (auch wenn der letzte 2018 Ärger gemacht hat). Aber jetzt, Kollegah, kommt die Krönung ...“

Weiter heißt es: „Die Kids vergöttern dich. Denn du zeigst es „denen da oben“ so richtig. Dafür kommst du von ganz unten. Keiner ist so sexistisch, so homophob und so antisemitisch wie du. So mancher meint, das mit dem Antisemitismus wäre ein Ausrutscher. Von wegen, Alter! Das hat System. Denn nach deiner katholischen Kindheit im Hunsrück bist du mit 15 zum Islam konvertiert. Wie das? Dein neuer Stiefvater ist Algerier „und da lag der Koran bei uns zuhaus rum“. Folge: Erleuchtung!

(Der ganze Text zu Kollegah: hier lesen)

Kollegah alias Felix Blume stammt aus Hessen

Es ist eine bitterböse, aber auch witzige Abrechnung mit dem Rapper, der 1984 als Felix Blume in Friedberg (Hessen) auf die Welt kam. Der vaterlos aufgewachsene Junge war als 15-Jähriger zum Islam konvertiert. Sein Künstlername „Kollegah“ sei auf seinen algerischen Stiefvater zurückzuführen. Am 12.11. tritt der in Düsseldorf lebende Sänger im Kölner E-Werk auf. 

(Lesen Sie auch: Durchsuchung in Kollegahs Düsseldorfer Shisha-Bar)

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