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Entscheidung gefallen Älteste Kölnerin (105) steht bei Impfstart vorne in der Reihe

Elisabeth Steubesand

Elisabeth Steubesand wird am Montag (8. Februar) die erste Kölnerin, die im neuen Impfzentrum gegen Corona geimpft wird. Das Foto wurde an ihrem 105. Geburtstag im Januar 2021 aufgenommen.

Köln – Es wird nicht Kölns erste Impfung, aber hoffentlich der Start in eine bessere Zeit. Am Montag (8. Februar) nimmt das neue Kölner Corona-Impfzentrum in der Koelnmesse seine Arbeit auf. Und nun ist auch klar, wer ganz vorne in der Schlange stehen wird: Elisabeth Steubesand, mit 105 Jahren Kölns älteste Bürgerin. Das gab die Stadt am Mittwoch (3. Februar) bekannt.

  • Neues Corona-Impfzentrum in Köln startet
  • Kölns älteste Bürgerin wird erste Impfung im Zentrum erhalten
  • Ablauf vor Ort ist klar geregelt

Corona-Impfzentrum in Köln: Älteste Bürgerin steht vorne in der Schlange

Steubesand ist aufgrund ihres Alters in Köln längst keine Unbekannte mehr. Im Januar 2021 feierte sie ihren 105. Geburtstag, diesmal aufgrund der Pandemie ohne Treffen mit Henriette Reker. Die OB hatte statt des obligatorischen Besuchs diesmal Blumen geschickt. Am Montag (8. Februar) sehen sich beide aber nun in Deutz wieder, wenn Steubesand die erste Impfung im neuen Zentrum bekommt.

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Im Jahr 1916 kam Steubesand in Brühl zur Welt, seit 1955 wohnt sie in Köln. Zwei Enkel und eine Ur-Enkelin hat sie. Für Köln ist die 105-Jährige eine echte Zeitzeugin.

Elisabeth Steubesand: Älteste Kölnerin verfolgt Corona ohne Angst

1936 erlebte sie den Trauerzug der Beerdigung von Willi Ostermann, 1967 die letzte Reise von Konrad Adenauer. 1944 brachte sie Tochter Gisela im Schutzkeller eines Krankenhauses in Bonn zur Welt, während die Bomben fielen. Seit den 1960ern war sie mit ihrem Ehemann im Karneval aktiv. 

Nun also Corona: Die Pandemie verfolgt Steubesand interessiert, aber ohne Angst, wie sie sagt. Aber sie hofft, dass „diese Sache“ bald vorbeigeht, deshalb will sie auch so schnell wie möglich geimpft werden und wünscht sich, dass viele Menschen ihrem Beispiel folgen.

Impfen in Köln: Ablauf in der Koelnmesse ist klar geregelt

Der Ablauf der Impfungen vor Ort ist derweil klar geregelt: „Eine Impfung ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung über das Terminvergabesystem der Kassenärztlichen Vereinigung möglich”, teilte die Stadt am Mittwoch (3. Februar) mit.

Impfzentrum Registrierung

Das Impfzentrum in der Messehalle, hier ein Foto aus dem Dezember 2020, nahm am Montag (8. Februar) seinen Betrieb auf.

Die Impfung selbst wird in Halle 4 durchgeführt, vorher wird per Scanner kontaktlos Fieber gemessen, der Mund-Nasen-Schutz überprüft und der Termin gecheckt.

Impfung in Köln: Zentrum in Koelnmesse startet am 8. Februar

Nach einem Wartebereich, wo Experten Fragen beantworten sollen, geht es in die Einzelkabinen, in denen der Impfling offene Fragen mit einem Arzt in einem Vier-Augen-Gespräch klären kann. Von dort aus wird man dann von Mitarbeitenden der Koelnmesse in das Obergeschoss der Halle 4 geleitet.

Die Injektion erfolgt muskulär in den Oberarm, bei Rechtshändern in den linken Arm, bei Linkshändern in den rechten. Nachdem sich der Impfling wieder angezogen hat, geht er in einen Wartebereich mit Uhr, Stühlen und W-Lan, wo er 30 Minuten sitzen soll. Danach kann er die Koelnmesse verlassen. Derzeit wird aufgrund der limitierten Anzahl der Impfstoffe mit einem täglichen Betrieb von 14 bis 20 Uhr geplant. (tw)

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