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Erst im Gesicht getroffen, dann Tor erzielt  Marco Nowak mit besonderem Abend

Nowak-Gesicht

Marco Nowak im Interview, nachdem er zuvor von einem Puck im Gesicht getroffen wurde.

Krefeld – Was für ein Abend für Marco Nowak (30): Der DEG-Verteidiger musste beim souveränen 3:0-Erfolg der Düsseldorfer im Magenta Cup bei den Krefeld Pinguinen erst kräftig einstecken, ehe er dann jubeln durfte.

Bereits nach acht Sekunden im ersten Drittel wurde der Nationalspieler von einem Puck im Gesicht getroffen und musste blutend vom Eis.

„Leon Niederberger hat mir den Puck ins Gesicht abgefälscht. Ich wurde in der Kabine genäht, das war alles offen. Die Ärzte haben drei oder vier Stiche gemacht. Die Zähne sind noch alle drin. Alles gut!“, erzählte Nowak nach dem Spiel.

Marco Nowak kehrte auf das Eis zurück

Dass der Abwehrspieler hart im Nehmen ist, bewies er im Laufe der Partie. Nachdem Nowak genäht worden war, kehrte er mit blauen Fäden und eingetrocknetem Blut oberhalb der Lippe zurück auf das Eis und war sogar noch erfolgreich.

Der Düsseldorfer Kapitän erzielte mit einem Schlagschuss das wichtige 1:0 und brachte die DEG damit auf die Siegerstraße. Daniel Fischbuch und Mark Zanetti legten noch im zweiten Drittel nach.

Nowak: „Der Plan war, dass wir mehr schießen. Wir haben in den letzten Spielen viel zu viel "Päßchen" gespielt, viel zu wenig geschossen. Das haben wir heute ganz gut umgesetzt."

Durch den ersten dritten Sieg im Turnier schafften die Rot-Gelben den Sprung ins Halbfinale des Magenta Cups. Dort wird die DEG am Sonntagabend bei Red Bull München (19.30 Uhr) antreten.

Daniel Fischbuch ist heiß auf die Bullen: „Wir wollen jetzt ins Finale. Das wird in München keine leichte Aufgabe, dafür müssen wir vieles richtig machen.“

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