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Brand in Gesamtschule Hennef: Richter schickt „Feuerteufel“ (15) in U-Haft

FestnahmeBrand

Polizisten nehmen den 15-Jährigen vorläufig fest.

Foto:

Rohrmoser-von Glasow

Bonn/Hennef -

Der 15-Jährige, der am Wochenende den verheerenden Brand in der Gesamtschule Hennef-West gelegt haben soll (hier mehr lesen), sitzt seit Montag in U-Haft!

15-Jähriger kam in JVA Ronsdorf

Zwar leugnete der mutmaßliche „Feuerteufel“ auch vor dem Siegburger Ermittlungsrichter, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Doch laut Bonner Staatsanwaltschaft sei der Teenager „aufgrund der Gesamtumstände“ dringend tatverdächtig. Das sah auch der Richter so und schickte den Teenager am Montagnachmittag in die Jugendvollzugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf.

So lief die Festnahme

Nachdem ein Unbekannter am Sonntagmorgen um 5.48 Uhr den Notruf gewählt und dort lallend und verworren erklärte, dass es in der Schule brennen würde, rückten Polizei sowie Feuerwehr aus. Sie sahen nicht nur die Schule in hellen Flammen stehen, sondern auch zwei Jugendliche wegrennen. Einen schnappten die Beamten – und zwar den, wie sich nun herausstellte, „Feuerteufel“. Der 15-Jährige, der wiederholt aus einem Lohmarer Jugendheim ausgebüxt war, leistete erheblichen Widerstand und wehrte sich massiv gegen die Polizeibeamten.

Was ihm freilich nichts nützte, denn inzwischen sitzt er wegen Fluchtgefahr in der Wuppertaler JVA...

So geht es in der Schule weiter

Weil nach dem Feuer nicht alle Räume der Schule nutzbar sind, mussten 110 Fünftklässler am Montagmorgen ins Schulzentrum an der Fritz-Jacobi-Straße umziehen, wo sie vorerst bleiben werden.  „Vier Räume sind bis zum Wiederaufbau nicht nutzbar“, so Direktor Alfred Scholemann, der der Feuerwehr für deren „gutes und zügiges Arbeiten“ dankte.

Doch die Zerstörungen sind trotzdem groß. Viele Kinder haben ihre Schulbücher verloren, die sie nicht ständig mit nach Hause nehmen müssen. Die müssen nun wieder beschafft werden...

(exfo)