Zeitloser Zocker-Spaß Die 10 besten Point-&-Click-Adventures aller Zeiten

Retro ist und bleibt ziemlich angesagt. Auch bei Computerpielen. Zugegeben – mit heutigen Grafik-Standards können die klassischen Adventures der 80er, 90er und 2000er nicht mithalten.

Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die kultigen Spiele von damals – selbst für überzeugte Virtual-Reality-Gamer. Am Spaßfaktor hat sich über die Jahre nämlich nichts geändert.

Wir haben die 10 besten Point-&-Click-Adventures aller Zeiten aufgelistet:

Maniac Mansion & Day of the Tentacle – ab 1987

Wer auf comicartige Adventures mit einem großen Schuss Skurillität steht, ist bei diesen beiden Spielen richtig. Schön ist die Möglichkeit, zwischen den Rollen zu wechseln und in verschiedene schräge Charaktere zu schlüpfen.

Mutierte Tentakel, die die Welt erobern wollen – ein verrückter Professor – wer Bernard, Hoagie und Laverne nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst!
Kultfaktor: Wo ist nur das fehlende Kettensägenbenzin?

Preis: ca. 50 Euro

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Indiana Jones – ab 1989

Wir reden hier nicht von Lego oder Lara Croft-artigen Kletteraktionen. Nein, es geht um die ersten Teile mit der „ursprünglichen“ Grafik. Da sind vor allem die beiden Teile „Indiana Jones and the Last Crusade“ und „Indiana Jones an the Fate of Atlantis“ zu nennen.

Kultfaktor: Im ersten Teil wäre das der legendäre Faustkampf im Zeppelin. Ein guter Tipp, der noch immer funktioniert hat, um den Kontrolleur außer Gefecht zu setzen: Einfach mal alle Tasten, die man vorher brav im Boxring geübt hat, panikartig schnell und durcheinander drücken. Im zweiten Teil unbedingt auch einfach mal kein Gentleman sein und die Frau nicht retten – nur so kann man das alternative Ende sehen!

Preis: ca. 30 Euro

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Monkey Island – ab 1990

Insgesamt fünf Teile bescherten dem Spieler Spaß in der Piratenwelt – und das lange vor Jack Sparrow. Auch wenn die neueren Teile schon die Brücke zur 3D-Grafik geschlagen haben, kennen sollte man vor allem die ersten drei Teile – Guybrush Threepwood, der versucht die Gouverneurin seines Herzens zu erobern und den Bösewicht LeChuck zu besiegen.

Kultfaktor: Die endlosen „Kämpfe“, um endlich alle Beleidigungen und Antworten parat zu haben und Schwertmeister von Mêlée Island zu werden. Wie passend – man kämpft  wie eine Kuh!

Preis: ca. 20 Euro

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Myst – ab 1993

Sechs Teile, zwei Erweiterungen und ein Online Spiel – die Myst Reihe hatte und hat großen Erfolg.

In einer menschenleeren Gegend macht man sich auf den Weg, um Maschinen in Gang zu setzen und alte Familiengeheimnisse zu lüften. Hinweise in Form von Tagebüchern und der Einsatz von Logik helfen dabei, die Rätsel zu lösen. Bücher spielen generell eine große Rolle, da man mit Ihnen zwischen den vielen Welten hin und her reist.

Kultfaktor: Die ganz spezielle Atmosphäre aus surrealer Umgebung, Filmsequenzen und sphärischem Sound.

Preis: ca. 80 Euro

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Gabriel Knight – ab 1993

Für alle Freunde der gepflegten Verschwörungstheorien sind die drei Gabriel-Knight-Teile um die Schattenjäger ein Muss! Ob Zombie-Kult in New Orleans, Werwölfe in Bayern oder Vampire in Südfrankreich – auf extrem spannende Art werden hier Realität, historische Fakten und Mystery vermischt. Kürzlich wurde endlich ein Remake des ersten Teils mit verbesserter Grafik rausgebracht!

Kultfaktor: Der zweite Teil wurde mit vielen Film-Sequenzen aufgewertet, die das Spiel noch realistischer machen – so ist man nach dem Spiel überzeugt, die wahre Geschichte von Ludwig II zu kennen!

Preis: ca. 40 Euro

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Shivers – ab 1995

Bemerkenswert ist vor allem der zweite Teil des Mystery-Adventures ‚Harvest of Souls‘. Man landet in einem kleinen Ort in Arizona, aus dem alle Bewohner verschwunden sind. Die einzigen Hinweise, die man bekommt, stecken in den Liedern der Rock-Band ‚Trip Cyclone‘, die dort ebenfalls verschwunden ist. Die düstere Stimmung und beunrhigenden Erkenntnisse, die man nach und nach gewinnt ziehen den Spieler in ihren Bann.

Kultfaktor: Die Musik der Rock-Band Trip Cyclone ist auch unabhängig vom Spiel sehr hörenswert.

Preis: ca. 17 Euro

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Baphomet’s Fluch – ab 1996

Die Serie brachte es auf fünf Teile, wobei der letzte durch ein Crowdfunding-Projekt der Fans realisiert wurde. Hauptthema sind die Tempelritter – man kommt mysteriösen historischen Verschwörungen und Geheimnissen auf die Spur. Der Wiedererkennungswert liegt vor allem in der comicartigen Grafik und dem Soundtrack.

Das ungleiche Paar aus dem amerikanischen Anwalt George Stobbart und der französischen Journalistin Nicole Collard – im Spiel Nico genannt – sorgt für witzige Dialoge und Schlagabtausche.

Kultfaktor: Die Stimme von Nico gehört Franziska Pigulla, die auch Gillian Anderson in Akte X synchronisiert.

Preis: ca. 10 Euro

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The Longest Journey – ab 1999

Die Reihe aus Norwegen spielt in der Zukunft – der erste Teil beginnt im Jahre 2209. Hauptfigur ist die Kunststudentin April Ryan, deren Träume sich zunehmend mit der Realität vermischen. Die toughe Heldin, die nach und nach ihre wichtige Rolle im Universum erkennt, wird im zweiten Teil von Zoë Castillo abgelöst. Hier kommen dann auch schon einige Kampf-Sequenzen mit dazu – Schwerpunkt bleibt aber immer die fantastische Story.

Kultfaktor: Das Ablenkungsmanöver mit dem Spielzeugaffen – Hey you, put up your hands – and do the monkey dance!

Preis: ca. 47 Euro

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Syberia – ab 2002

Der belgische Spieleautor Benoît Sokal war Mitentwickler der beiden Teile des mit künstlerischer Grafik, tollem Soundtrack und spannender Geschichte ausgestatteten Adventures. Kate Walker reist in das Alpendorf Valadilène, um dort eine Testamentsvollstreckung und den Verkauf einer alten Spielzeugfabrik abzuhandeln. Auf der Suche nach dem letzten Verwandten der Besitzerin, der sich auf die Suche nach der mysteriösen Insel Syberia gemacht hat, reist sie zusammen mit dem menschenähnlichen Automat Oscar Richtung Osten.

Kultfaktor: Das Spiel strotzt nur so vor Steampunk-Elementen, die definitiv Fans begeistern werden. Syberia 3 erscheint übrigens Anfang Dezember 2016!

Preis: ca. 15 Euro

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Zanzarah – 2002

Ein reines Adventure ist Zanzarah nicht – es gibt Rollenspiel-Elemente und Kämpfe. Allerdings nur zwischen Feen – diese sammelt man während der Geschichte ein und gibt ihnen verschiedene Zaubersprüche, um sich zu verteidigen und anzugreifen. So trainiert man sie nach und nach auf eine höhere Entwicklungsstufe. Genau, das klingt irgendwie ein wenig nach Pokémon. Ist es auch ein bisschen – hauptsächlich aber ein tolles Adventure, bei dem der Ehrgeiz geweckt wird, alle Feen in allen Stufen zu besitzen.

Kultfaktor: Die Geräusche und Gesänge der Feen, die gewonnen haben oder eine Stufe aufsteigen hört man irgendwann auch wenn der PC aus ist.

Preis: ca. 30 Euro

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