Es ist der größte deutsche Nachwuchs-Wettbewerb für hoffungsvolle Hip-Hop-Talente. Das „Rap-Battle“. Jetzt stand das Bundesfinale im Kölner Odysseum an.
Noch bevor die eigentlichen Teilnehmer und Finalisten das Mikro in die Hand nahmen, stürmte nämlich Beatboxer und X-Scout Mani Moeinolsadat aka „Money Germany“ die Bühne. Mani: „Ein geniales Gefühl, vor den vielen begeisterten Fans aus ganz Deutschland zu performen. Eine tolle Chance, die ich da als X-Scout bekommen habe!“
Auch das Publikum ging total auf Manis Beats ab. Und das ganz ohne Texte! Denn Mani, dessen schnelles Mundwerk sonst Stars wie Eko Fresh die Beats liefert (X-Scouts berichteten), stand diesmal ganz allein auf der Bühne. Was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Im Gegenteil: „Diese Beats sind einfach total tanzbar“, lobte etwa die Kölner Besucherin Mara (17).
Nach Manis Mega-Auftritt hörte sich X-Scout Leon Fuller backstage beim Bundesfinale um. Und traf Stars wie Holunder („Blumentopf“) und Afrob. „Die Jugend macht sich Gedanken, man muss nur hinhören“, sagte Afrob im X-Scout-Interview. „Das Finale hier ist der Hammer. Das sind die Nachwuchsrapper, die wir brauchen.“
Sagte es - und machte anschließend als Jury-Mitglied einen Kölner zum deutschlandweit besten Nachwuchs-Rapper. „TreKor“, 20-jähriger Student aus Blumenberg (bei Chorweiler), sahnte in der Hauptkategorie den Siegerpokal ab - und zeigte sich im Scout-Interview bescheiden. TreKor: „Ich hätte nicht mal gedacht, fürs Finale ausgewählt zu werden.“ Den Contest-Song „Gleichgewicht“ habe er ursprünglich mit einem handelsüblichen Headset am Computer eingespielt. „Meine erste Bühnenerfahrung und direkt gewonnen!“
Positiv fielen auch „Teitalta“ auf. Die drei Rapper aus Gelsenkirchen lernten sich im Kinderheim kennen - und bekamen Sonder-Applaus und einen Sonder-Preis. X-Scout Leon erkannten sie sofort. Schließlich rappt der auch - und „Teitalta“ hatten sein Konzert besucht...
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