Grenzen austesten war immer schon eine Sache der Jugend. Das Verbotene ist das Reizvolle - bis jetzt.
Zum ersten Mal erlebt eine Droge einen absoluten Hype. Gerade weil sie völlig legal ist. Denn „Spice“ gilt als der heißeste Ersatz von Cannabis.
Das Problem: Niemand weiß um die Risiken dieses Rauschmittels!
Während der Staat Cannabis verbietet, ist Spice zum absoluten Kult geworden. Die Wirkung soll angeblich gleich sein: beruhigend, muntermachend und halluzinogen - dazu wird über eine intensivierte Wahrnehmung berichtet. Aber Spice ist eben frei erhältlich.
Das Fatale: Niemand weiß, welche genauen Wirkungen und Spätfolgen der unerforschte Kräuter-Cocktail wirklich hat. Die exotischen Zutaten wie „Blauer Lotus“, „Sibirischer Löwenschwanz“ oder „Meeresbohne“ klingen harmlos, sorgen selbst bei Forschern für Ahnungslosigkeit.
Die Nachfrage boomt derweil und übersteigt sogar das Angebot. Spice-Händler im Internet klagen über Lieferengpässe, und auch in den Kölner Headshops sind die Regale leer gekauft. Mehrere Anbieter kündigten jetzt sogar den Start von eigenen Produktionen an. Fatal!
Zur gleichen Zeit türmen sich alarmierende Berichte im Internet. Ein Ex-Spiceler schreibt auf einem der größten Kiffer-Blogs: „Die Nebenwirkungen sind viel schlimmer als bei Gras (getrocktenes Cannabis - d. Red.), und was das Schlimmste ist: Ich habe vor einer Woche mit dem Spice aufgehört und hatte richtige Entzugserscheinungen.“
Zu den bisher am häufigsten genannten Nebenwirkungen zählen Herzrasen, Atemnot, Appetitlosigkeit, Angstzustände und Schlafstörungen.
Mein Fazit kann deshalb nur lauten: Finger weg! Allen Neugierigen empfehle ich dringend, sich selbst im Internet über die schädliche neue „In“-Droge zu informieren. Gerade die Erfahrungsberichte anderer Konsumenten können einem schnell die Augen öffnen.
Eure Meinung und Erfahrungen mit „Spice“ können helfen, mehr Licht ins Dunkle zu bringen. HIER mitreden...
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