Pogo im Parkhaus: Die Pop-Band „Beat! Beat! Beat!“ spielte spontan und ohne Ankündigung ein Konzert für die Shopping-Süchtigen am Hohenzollernring. Binnen Minuten … bildete sich ein Riesenpublikum. Die X-Scouts waren live dabei.
Es ist Dienstagabend, 20 Uhr. Die Läden schließen, die letzten Passanten machen sich mit vollen Einkaufstüten auf den Nachhauseweg. Da der Dienstag nicht gerade für sein Nachtleben berüchtigt ist, erwartet der Kölner nun vergleichsweise ruhige Straßen.
Doch unweit des Hohenzollernrings erklingen einige Minuten nach acht liebliche Melodien, elegant vermengt mit tanzbaren Riffs. Leicht irritiert folgen einige Menschen dem Lockruf der Musik gen Brüsseler Platz, wo sie eine imposante Meute junger Großstadt-Kids zu Gesicht bekommen, welche sich vor einem Parkhaus schart. Neugierig streckt sich der Passant, um zu erahnen, was denn die Quelle der abendlichen Beschallung ist.
Ich gebe seinem fragenden Gesicht die ersehnte Antwort: „Beat! Beat! Beat!“ (BBB) heißt die Tanzkapelle, die hier aufspielt. Vier Kölner Jungs Anfang 20, in Viersen aufgewachsen. Am Niederrhein also, wo im Windschatten des einflussreichen „Haldern Pop“-Festivals derzeit so viele tolle Pop-Bands (Beispiel: „Kilians“) heranreifen.
Auch BBB gelten als eine der äußerst spärlich gesäten Indiepop-Hoffnungen Deutschlands. Ihre Single „Fireworks“ rotiert momentan heftig auf den Plattendecks der Radiosender, ist in aller Ohren. Und jetzt tönt das Lied aus den Boxen im Schaufenster der Kölner Parkhaus-Galerie.
Die Passanten stehen dort mit verstörtem Blick. 500 Jugendliche springen, tanzen, kreischen, feiern die Band. Da verkommt die Tatsache, dass morgen ein ganz gewöhnlicher Schul- und Uni-Tag ist, zur unwichtigen Nebenerscheinung. „Genau das muss gut gemachte Musik bezwecken“, findet die Band . „Sie bringt dich durch die Woche und liefert den Soundtrack zur Stadt.“
So erlebte ich mein coolstes Festival
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Unser höllischer Drogenrausch
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Von der Lesben-Affäre mit Loona bis zur Kurzzeit-Adoption durch Prinz Frederik von Anhalt: Gina-Lisa Lohfink schafft es immer, von sich reden zu machen. Genau wie beim Partyhopping mit den X-Scouts auf den Kölner Ringen.