Empfehlen | Drucken | Kontakt31.08.2010 - 19:09 Uhr

rheinisches Erfolgslabel: Kölsche Shirts werden gayliebt

Von CHRIS FOHRDEN
Werden im Internet „gayliebt“: Die Mode-Designer Leon Fuller und Jana Ameskamp.
Werden im Internet „gayliebt“: Die Mode-Designer Leon Fuller und Jana Ameskamp.
Foto: X-Scouts
Köln –  

Sie kleiden die Kölner „Gay Society“ ein! Denn wem die Begriffe „Glücksgayfühl“, „Gay-Punkt“ und „Heißgaytränk“ eher eigenartig vorkommen, der war wohl noch nie auf der Internetseite des Kölschen Mode-Projekts „Gayliebt“.

Die Erfolgsidee der beiden Kölner Freunde Leon Fuller und Jana Ameskamp: Passend zu Köln, der gefühlten Hauptstadt der Schwulen und Lesben in Deutschland, ersetzten sie die Silbe „ge“ in jedem Wort durch das englische „Gay“ - und druckten das auf T-Shirts.

Und diese Shirts gehen im Internet weg wie warme Semmeln! Sogar Münchens OB Christian Ude und die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth trugen sie stolz beim letzten „Christopher Street Day“.

„Ich dachte nie, dass daraus mal eine tatsächliche Geschäftsidee werden könnte“, sagt der 29-jährige Leon im X-Scout-Interview. Nun aber können sich trendbewusste Besucher genannter Website mit diversen Mode- und Lifestyle-Artikeln rund um das schwul-lesbische Label „gayliebt“, das die beiden gründeten, eindecken. „Wir kreieren Fashion“, sagt Leon nun selbstbewusst.

„Unser Wunsch ist es, mit einem Augenzwinkern das wohl Schönste im Leben zu zelebrieren: gayliebt zu werden.“ Momentan suchen sie noch weitere Kooperationspartner - um das Label noch bekannter zu machen. Der Modetrend solle aber nicht nur Schwule und Lesben ansprechen. „Die Zielgruppe bleibt bewusst offen.“

Weitere Infos im Internet: www.gayliebt-store.de

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