Whiskey. Tattoos. Feinripp-Unterhemden. Cowboy-Stiefel. The BossHoss sind echte Testosteron-Titanen.
In der EXPRESS-Redaktion trafen die X-Scouts Sänger Alec „Boss Burns“ Völkel und Stefan „Russ T. Rocket“ Buehler.
Viele Hörer verbinden mit euch ausschließlich Coversongs wie „Hey Ya“ oder „Like Ice In The Sunshine“. Stört euch das?
Ja, es stört uns! Als wir unsere erste Platte produziert haben, hatten wir die Coversongs sozusagen schon parat und haben diese dann zusätzlich draufgepackt. Nach und nach haben wir dann diese Songs weggelassen. Mittlerweile nehmen wir gar keine Coversongs mehr auf.
Also wolltet ihr euch mit Eurem neusten Album, wo nur noch eigene Songs drauf sind, von dem „Cover-Image“ lösen?
Auf jeden Fall wollten wir das.
Versucht ihr, eine bestimmte Altersgruppe mit eurer Musik anzusprechen?
Nein, eigentlich nicht. Es geht auch darum, dass man live spielt und die Leute abgehen, egal wie alt oder jung sie sind.
Apropos live: Letztes Jahr habt ihr auf dem „Wacken Open Air“-Festival gespielt. Werdet ihr dieses Jahr bei dem ein oder anderen Festival auftreten?
Wir spielen wieder in Wacken! Von „Rock am Ring“ oder ähnlichem haben wir nichts gehört.
Wer von euch hat zuerst die Ideen für einen neuen Song? Entsteht erst der Songtext?
Hoss hat die Ideen! Er ist derjenige, der sich ins Studio setzt und alles entwickelt. Danach kommen wir und geben unseren Senf dazu. Das ist natürlich für Hoss nicht immer erfreulich, aber bis jetzt hat es immer gut geklappt. Momentan arbeitet er an unserem neuen Album, das am 16. April herauskommen wird.
Wenn mehr als drei Frauen auf einem Fleck sind, gibt es schnell mal dicke Luft. Seid ihr sieben Männer nicht auch ab und zu genervt voneinander?
Wir sind ja keine Frauen! Und da in unserem Tourbus absolutes Frauenverbot herrscht, können wir uns ganz gut verteilen, falls man mal seine Ruhe braucht.
Gibt es bei euch Rollenverteilungen? Der eine ist die Stimmungskanone, der andere bringt alle wieder auf den Boden?
Auf jeden Fall! Gute Laune hat immer Sir Frank Doe. Ernesto ist eher der Ruhige, der für sich ist. Hoss ist wohl der „Diplomat“, der immer ein nettes Wort hat, egal, wie schlecht man gelaunt ist.
Stimmt das, dass ihr bei Auftritten pro Nase einen Kasten Bier trinkt?
Ein Gerücht! Das würden selbst wir nicht durchhalten, weil wir meist zweieinhalb Stunden am Stück spielen.
Wer „The BossHoss“ live sehen will. Am 20. März spielen sie im Kölner Palladium.
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