Peng! Knall! Puff! Samstag wird Diego Armando Maradona platzen! Rein sportlich natürlich nur.
Ganz Deutschland betet Samstag dafür, dass die Argentinier wieder gegen uns verlieren. Wie 1990 im WM-Endspiel (1:0) von Rom. Wie 2006 im Viertelfinale der Heim-WM nach Elfmeterschießen. Unsere Spieler um Bastian Schweinsteiger haben wirklich nur ein Ziel: Maradona soll vor Wut platzen.
Bescheidenheit ist für den exzentrischen Trainer nämlich ein Fremdwort. Diego hat 1986 nach seinem legendären Hand-Tor im Viertelfinale gegen England jedem erzählt: „Das war die Hand Gottes!“ Doch die göttliche Magie ist heute auf unserer Seite. Wir haben den Papst in der Tasche. Denn: Papst Benedikt drückt Deutschland die Daumen!
„Mein Bruder interessiert sich schon für dieses sportliche Großereignis“, erklärte Papst-Bruder Georg Ratzinger gestern dem EXPRESS. „Er sieht sich die Spiele zwar nicht selbst im TV an, aber er lässt sich regelmäßig über die Ergebnisse informieren.“
Selbstverständlich interessieren das Kirchenoberhaupt die deutschen Spiele ein wenig mehr als die der anderen Nationen. Ein Papst kann ja nicht fremdgehen. „Dieser Sport hat ja inzwischen eine große gesellschaftliche Bedeutung, eine WM ist ein völkerverbindendes Ereignis“, sagt Georg Ratzinger. Und bei aller gebotenen Neutralität: Wenn die Deutschen spielen, hält Papst Benedikt XVI. zur Mannschaft aus seinem Heimatland.
Georg Ratzinger, 1924 geboren und drei Jahre älter als sein Bruder, verrät: „Eigentlich geht es meinem Bruder ja nicht darum, irgend ein Land zu bevorzugen. Aber im Sport schlägt sein Herz ein bisschen für die Heimat. Da drückt er schon Deutschland die Daumen und freut sich, wenn sie gewonnen haben.“
Göttliche Unterstützung für Jogis Jungs. Wenn sogar der Papst auf unserer Seite steht, kann doch gegen Maradonas Argentinier nichts mehr schiefgehen. Und wenn's dann wirklich geschafft ist: Dann kann man auch noch EXPRESS-Luftballons mit einer Maradona-Karikatur zum Platzen bringen.
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