Die WM trieb die Marktwerte der Turnierstars nach oben. Internationale Vereine wollen Schweinsteiger, Müller und Podolski abwerben - jetzt mischt sich auch noch der Madrider Zoo ins Transfergeschäft ein.
Der Zoo will Paul, das Oktopus-Orakel und würde jede Ablösesumme zahlen: "Wir sind bereit, auf jede Forderung einzugehen", werden die Kaufinteressenten zitiert.
Sogar der Austausch gegen ein anderes Tier wurde angeboten - aber mal ehrlich, wer bitte sollte Paul ersetzen? Den Weltklassespieler mit einer Trefferquote von 100 Prozent. Ein gewöhnlicher Oktopus aus Spanien wird Pauls zentrale Rolle wohl nicht übernehmen können.
Das hat auch Tanja Munzig, Sprecherin von Pauls Verein, dem Oberhausener Sealife, sofort erkannt. Sie erteilte dem Madrider Zoo eine klare Absage: "Es ist nicht geplant, Paul zu verkaufen oder ihn gegen ein anderes Tier auszutauschen."
Manchmal verbindet einen Spieler - oder ein Tier - eben mehr mit dem Heimatverein als finanzielle Interessen. Vermutlich schlägt Pauls großes Oktopusherz genauso stark für das Oberhausener Aquarium wie das von Lukas Podolski für den 1. FC Köln.
Möglicherweise würde bei DEM Angebot aber sogar der FC schwach werden...
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