Empfehlen | Drucken | Kontakt12.07.2010 - 10:26 Uhr

DFB-Elf zurück: Um 6.16 Uhr landeten Jogis Jungs in Frankfurt

Foto: dpa
Frankfurt/Main –  

Jogis Jungs sind zurück in der Heimat. Um 6,16 Uhr setzte der Airbus A 380 auf dem Flughafen Frankfurt/Main auf. An Bord: die WM-Bronzemedaillen-Gewinner.

Während des zehnstündigen Fluges von Südafrika nach Deutschland hatte Lufthansa-Chefpilot Kapitän Jürgen Rap, der den DFB-Tross schon fünf Wochen zuvor an den Kap geflogen hatte, in 11.500 Metern Höhe mit Endspiel-Informationen versorgt. TV-Bilder konnten die Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft davon nicht sehen. „Spanien gewinnt 1:0“, verkündete der Pilot.

Shooting Star Thomas Müller konnte über den Wolken noch einmal doppelt jubeln. Da im WM-Endspiel von Johannesburg weder der Spanier David Villa noch der Niederländer Wesley Sneijder trafen, die wie Müller ebenfalls bei fünf Turnier-Treffern standen, wurde der 20-Jährige aufgrund seiner drei Vorlagen sensationell Torschützenkönig der Fußball-Weltmeisterschaft.

Zudem wurde der Münchner zum Jungstar der WM gekürt. „Das freut mich natürlich besonders, 40 Jahre nach Gerd Müller den Goldenen Schuh gewonnen zu haben“, sagte der neue Müller. Der „Bomber der Nation“ war 1970 bester WM-Torjäger. 2006 gelang dies auch Miroslav Klose.

Die DFB-Elf zurück in Deutschland
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Zurück in Deutschland: Bundestrainer Joachim Löw
Zurück in Deutschland: Bundestrainer Joachim Löw
Foto: dpa

Nach zwei Monaten Rackern und Schwitzen hatten die meisten Spieler und Trainer schon auf dem Lufthansa-Sonderflug ihre Liebsten an der Seite. In der Business-Class genoss auch Joachim Löw nach dem WM-Stress neben seiner Frau Daniela die Annehmlichkeiten des neuen Airbusses A 380.

An Urlaub kann der Bundestrainer derzeit noch nicht denken, denn nach einem kurzen Durchpusten muss der 50-Jährige erst seine berufliche Zukunft klären. „Es werden selbstverständlich Gespräche stattfinden. Und es ist logisch, dass eine Entscheidung zeitnah gefällt werden muss“, sagte Löw.

Schon beim Anflug auf Frankfurt hatte das Team zahlreiche Glückwünsche über Telex erreicht.

Nach einem kurzen Empfang durch Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) am Flughafen bestiegen fast alle Spieler reguläre Linienmaschinen, um nach Hause zu fliegen. Einzig Per Mertesacker war nicht an Bord des Lufthansa-Jets gewesen. Er war von Südafrika aus direkt in den Urlaub gestartet.

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