Zehn Jahre ist es her, als Sven Hannawald (37) Geschichte schrieb. Mit sensationellen vier Siegen gewann er die Vierschanzentournee.
Bis heute hat dieses Kunststück noch keiner erreicht. Doch jetzt bereitet der Österreicher Gregor Schlierenzauer (21) unserem Hanni Kopfschmerzen.
„Es ist schon eine Leidenszeit für mich. Ich hätte mir gewünscht, dass schon nach Garmisch alles klar ist und keiner mehr alle vier Springen gewinnen kann“, sagt Hannawald. Doch Schlierenzauer befindet sich in Bestform, gewann nach dem Auftakt in Oberstdorf auch am Neujahrstag in Garmisch-Partenkirchen.
Kann der Ösi-Bubi Mittwoch in Innsbruck und am 6. Januar in Bischofshofen mit Hannawald gleich ziehen? Hanni: „Zuzutrauen ist es ihm sicherlich. Schlierenzauer ist ein cooler Hund, eine Maschine. Ich denke, Gregor kann in diesen Tagen nichts mehr erschüttern.“
Die Hoffnungen des Deutschen ruhen nun auf dem Gesamt-Zweiten Andreas Kofler (Österreich). „Er ist der einzige Springer, der ihn überflügeln kann. Andreas springt auf Augenhöhe. Ich habe weiter die Hoffnung, dass ich der Einzige bleibe. Den Ahonen hab ich ja auch überstanden.“ Der Finne gewann 2004/2005 die ersten drei Springen und patzte dann in Bischofshofen.
Immer weiter: Adler-Oldie Martin Schmitt (34) denkt nicht ans Aufhören
Der 34-Jährige, der seinen letzten Einzelsieg im Weltcup im März 2002 feierte und zuletzt nur Rang 65 im Gesamtweltcup belegte, hat weiter Spaß am Springen.
„Gold-Lena“ erhielt Morddrohung vor WM-Start
Die 25-jährige Biathletin hatte vor ihrem WM-Start im März eine Morddrohung erhalten. Zivilpolizisten sorgten für ihre Sicherheit.
Aljona und Robin zum 4. Gold gezittert
Unser Eis-Paar hat es wieder geschafft. Aljona Sawtschenko und Robin Szolkowy verteidigten bei der Eiskunstlauf-WM in Nizza ihren Weltmeistertitel.