Bundestrainer Werner Schuster hatte ein „F+F-Feuerwerk“ seiner Skispringer Freitag und Freund versprochen – doch dieses zündete zumindest bei der Qualifikation am Donnerstag zum ersten Wettbewerb der Vierschanzentournee in Oberstdorf (Freitag, 16.15 Uhr, bei ARD) noch nicht.
Severin Freund (Rastbüchl) wurde nur 27., Richard Freitag (Aue) gar nur 42. – schlimmer geht’s kaum!
Da war man im deutschen Lager schon froh, dass Alt-Adler Martin Schmitt (Furtwangen) auf Platz 13 flog! Die Ansprüche sind eben bescheiden geworden im deutschen Adler-Horst.
„Ich bin auf einem guten Weg, mache mir aber nichts vor“, meinte Martin Schmitt nach seinem Sprung von 125,5 Meter. Lob gab’s für den 33-Jährigen von Bundestrainer Schuster: „Das war ein ordentlicher Absprung und auch ein guter Flug. Das war ein Schritt nach vorn.“
Seine neuen Hoffnungsträger versagten indes. „Wir haben noch ein bisschen zu tun. Ich will trotzdem gut starten, das wird schon“, glaubt Severin Freund. Der 20 Jahre alte Richard Freitag erkannte nach seinem 42. Rang: „Mein Sprung war nicht so toll. Ich hatte einen kleinen Fehler gleich am Schanzentisch. Da muss ich selbstkritisch sein.“
Ob er am Freitag den ersten Durchgang übersteht, ist fraglich, denn im K.o.-Springen trifft er auf den früheren österreichischen Tournee-Sieger Wolfgang Loitzl.
Quali-Bester war Ösi Andreas Kofler mit 142 Metern vor den Norwegern Anders Bardal, Tom Hilde, Rune Velta und Vegard Haukö.
Immer weiter: Adler-Oldie Martin Schmitt (34) denkt nicht ans Aufhören
Der 34-Jährige, der seinen letzten Einzelsieg im Weltcup im März 2002 feierte und zuletzt nur Rang 65 im Gesamtweltcup belegte, hat weiter Spaß am Springen.
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