Riesige Sorgen um Maria Höfl-Riesch. Der deutsche Alpin-Star hat beim Weltcup-Slalom in Courchevel eine Knieverletzung erlitten.
Die Doppel-Olympiasiegerin musste schon im ersten Durchgang einen Schlag wegstecken, der ihr linkes Knie durchrüttelte. Weil sie als Zweite aussichtsreich im Rennen lag, entschied sie sich jedoch, auch im Finale anzutreten. Vielleicht ein folgenschwerer Fehler.
Mit Schmerzmitteln versuchte sie zu retten, was kaum zu retten war - und stürzte nach rund 30 Fahrsekunden. Während Marlies Schild aus Österreich den Sieg bejubelte, musste Marie in die Klinik zu einer Kernspinuntersuchung. „Ich habe leider immer noch starke Schmerzen“, klagte sie. Erste Diagnose: Außenband- und Knorpelverletzung.
„Der Schlag ist direkt in mein Knie eingeschossen. Ich habe die ganze Zeit nur noch an den Riesenschmerz in meinem Knie gedacht“, sagte sie nach dem ersten Lauf. „Ich hoffe, dass es nicht schlimmer wird“, sagte sie flehend und ließ ihr Knie von einer Physiotherapeutin behandeln.
Schon im Jahr 2005 fiel sie sehr lange mit Verletzungspech aus, nachdem sie sich unter anderem in beiden Knien das Kreuzband gerissen hatte.
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