Empfehlen | Drucken | Kontakt 30.12.2012 - 12:17 Uhr

Letzter Weltcup-Sieg 2002: Immer weiter: Adler-Oldie Martin Schmitt (34) denkt nicht ans Aufhören

Martin Schmitt will auch im kommenden Winter im Weltcup springen.
Martin Schmitt will auch im kommenden Winter im Weltcup springen.
Foto: dapd
Planegg –  

Er kann es nicht lassen: Der viermalige Skisprung-Weltmeister Martin Schmitt setzt seine Karriere trotz ausbleibender Erfolge in den vergangenen Jahren fort.

Der 34-Jährige, der seinen letzten Einzelsieg im Weltcup im März 2002 feierte und in der abgelaufenen Saison verletzungsgeplagt nur Rang 65 im Gesamtweltcup belegte, hat weiter Spaß am Springen.

„Auch wenn die letzte Saison enttäuschend verlief und ich lange mit einer Sehnenreizung im Knie zu kämpfen hatte, habe ich die Freude und Motivation fürs Skispringen nicht verloren“, sagte Schmitt. „Es wäre vielleicht einfacher, die Ski an den Nagel zu hängen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Doch ich sehe für mich immer noch die Möglichkeit, meinen Sport auf höchstem Niveau ausüben zu können und diese Herausforderung möchte ich mit aller Leidenschaft und Disziplin annehmen.“

Anfang April war Schmitt, Mannschafts-Olympiasieger von 2002, in Whistler im Rahmen der kanadischen Meisterschaften erstmals seit seinem Aus bei der Vierschanzentournee wieder im Wettkampf von der Schanze gesprungen und hatte zwei zweite Plätze geholt.

Bundestrainer Werner Schuster glaubt an das Potenzial seines Schützlings. „Martin ist derzeit schmerzfrei und das ist die Grundvoraussetzung, um wieder ein gutes Niveau erreichen zu können. Wenn er konsequent und qualitativ hochwertig trainieren kann, halte ich es für möglich, dass er sich mit guten Leistungen für das Team empfiehlt“, sagte Schuster.

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