Üble Gesichtsverletzungen bei Stephan Keppler und Josef Ferstl: Die deutschen Ski-Asse erwischten in Beaver Creek/Colorado einen üblen Tag.
Einen Tag nach dem Unfall von Tobias Stechert (Knie-OP, sechs Wochen Pause) auf der „Raubvogel-Piste“ von Beaver Creek stürzten auch die beiden Deutschen sowie der Österreicher Max Franz im Super-G schwer.
Während Keppler (Ebingen) als Startläufer im wahrsten Sinne mit einem blauen Auge und Prellungen am ganzen Körper davonkam, musste der Österreicher Max Franz ins Krankenhaus. Auch Josef Ferstl (Hammer) stürzte schwer und schlug sich einige Vorderzähne ein.
Der 23-jährige Franz war in ein Tor gefahren und auf der brettharten Piste buchstäblich k.o. gegangen. Es besteht der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung.
„Max ist Gott sei Dank wieder bei Bewusstsein und ansprechbar. Ich hoffe, dass er keine Verletzungen hat“, sagte ÖSV-Sportdirektor Hans Pum. Franz war mit Platz zwei vor einer Woche bei der Abfahrt im kanadischen Lake Louise zum ersten Mal in seiner Karriere aufs Podest gefahren.
Doppel-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch landete im kanadischen Lake Louise beim 55. Weltcup-Sieg von „Speed Queen“ Lindsey Vonn bei Schneefall und Nebel in der Abfahrt auf Rang sechs.
Snowboarder Chelone (29) tot im Wohnwagen
Der amerikanische Ski-Star Bode Miller (35) trauert um seinen Bruder Chelone. Der 29-Jährige wurde am Sonntag in seinem Wohnwagen am Wohnort in Mammoth Lakes (USA) von einem Freund tot aufgefunden.
Wegen Zicken-Krieg nicht auf Podest
Claudia Pechstein war ihrer Erzrivalin Stephanie Beckert „vorsätzliche Arbeitsverweigerung“ vor. Als Folge verpasste sie ohne die Rivalin jetzt eine Team-Medaille
Wellinger übersteht Bruchlandung unverletzt
Ein schwerer Sturz von Youngster Andreas Wellinger im Probedurchgang überschattete den Teamwettbewerb beim Skifliegen in Planica.