Die kanadische Ski-Freestylerin Sarah Burke ist neun Tage nach ihrem schweren Sturz beim Training in Park City gestorben.
Tests hätten ergeben, dass die 29-Jährige irreversible Hirnschäden davongetragen habe, als durch einen Herzstillstand die Sauerstoffversorgung ihres Gehirns unterbrochen worden war, teilte ein Sprecher der Sportlerin mit.
Die viermalige Winter-X-Games-Siegerin hatte sich am 10. Januar im Training in der Halfpipe von Park City lebensgefährliche Kopfverletzungen zugezogen. Es ist dieselbe Halfpipe, in der sich Snowboarder Kevin Pearce bei einem Unfall an Silvester 2009 ebenfalls ein schweres Hirntrauma zuzog.
„Sie ist friedlich im Kreis ihrer Liebsten eingeschlafen. Ihren Wünschen entsprechend, werden ihre Organe gespendet, um das Leben anderer zu retten“, teilte Familiensprecherin Iris Yen mit. Eine öffentliche Trauerfeier sei in den kommenden Wochen geplant.
Burke galt als Ikone ihrer Sportart, die 2014 bei den Winterspielen in Sotschi erstmals olympisch sein wird. Die Kanadierin war im Training in der Halfpipe zu Fall gekommen und reglos im Schnee liegen geblieben.
Sie wurde im Anschluss in einem Krankenhaus in Salt Lake City behandelt. Ihr Ehemann Rory Bushfield hatte bis zuletzt auf eine Rettung gehofft. „Sarah ist sehr, sehr stark, sie wird es schaffen“, hatte er erklärt.
„Wir übermitteln unser tiefes Mitgefühl an die Familie von Sarah Burke, die heute in einem Krankenhaus in Salt Lake City gestorben ist“, vermeldete der kanadische Ski-Freestyle-Verband auf seiner Facebook-Seite.
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