Ermittler des Bundeskriminalamtes BKA haben am Donnerstag das Haus von Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein im brandenburgischen Diensdorf-Radlow (Landkreis Oder-Spree) durchsucht.
Wie die wegen auffälliger Blutwerte gesperrte Berlinerin auf ihrer Homepage www.claudia-pechstein.de berichtet, hätten gegen 08.00 Uhr circa zehn BKA-Angehörige mit einem Durchsuchungsbeschluss vor ihrem Haus gestanden, um nach Beweismitteln zu suchen. Pechstein begrüßte zwar die Ermittlungen, sprach aber auch von einem „krassen Eingriff in die Intimsphäre“.
Während der Aktion habe sie ein „unangenehmes Gefühl“ gehabt, auch deshalb, weil die etwa zehn Beamten „zum Teil mit schusssicheren Westen“ gekommen waren, sagte die 38-Jährige, die selbst Bundespolizistin ist. Das BKA bestätigte die Hausdurchsuchung, gab jedoch keine näheren Informationen zum Ablauf und zu den erzielten Ergebnissen.
Die Ermittlungen waren durch Anzeigen der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft und der Nationalen Anti-Doping- Agentur (NADA) zur der Suche nach Hintermännern ausgelöst worden.
Immer weiter: Adler-Oldie Martin Schmitt (34) denkt nicht ans Aufhören
Der 34-Jährige, der seinen letzten Einzelsieg im Weltcup im März 2002 feierte und zuletzt nur Rang 65 im Gesamtweltcup belegte, hat weiter Spaß am Springen.
„Gold-Lena“ erhielt Morddrohung vor WM-Start
Die 25-jährige Biathletin hatte vor ihrem WM-Start im März eine Morddrohung erhalten. Zivilpolizisten sorgten für ihre Sicherheit.
Aljona und Robin zum 4. Gold gezittert
Unser Eis-Paar hat es wieder geschafft. Aljona Sawtschenko und Robin Szolkowy verteidigten bei der Eiskunstlauf-WM in Nizza ihren Weltmeistertitel.