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Lisicki im Gespräch : Ihr Herz schlägt für Tennis und Schnitzel

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Sabine Lisicki bewies großes Kämpferherz: Durch ihre Spielweise begeisterte die Troisdorferin ganz Deutschland - im Finale scheiterte sie leider an Marion Bartoli.
Sabine Lisicki bewies großes Kämpferherz: Durch ihre Spielweise begeisterte die Troisdorferin ganz Deutschland - im Finale scheiterte sie leider an Marion Bartoli.
Foto: imago sportfotodienst
Köln –  

Sie hat Deutschland verzückt. Sabine Lisicki (23) ist der neue deutsche Tennis-Star! Im Wimbledon-Turnier scheiterte sie im Finale an der Französin Marion Bartoli. Im EXPRESS-Interview spricht „Bum-Bum-Bine“ über...

...die ersten Momente, nachdem sie den Platz verlassen hatte: „Ich habe erst einmal meine Eltern in die Arme genommen und mich mit allen zusammen getröstet. Ich war natürlich sehr enttäuscht. Dann sind wir gut eine Stunde später mit dem gesamten Team zum Essen gegangen. Ich bin aber auch sehr früh im Bett gewesen, ich war sehr müde.“

...über ihre Tränen während und nach dem Finale: „Ich weine eigentlich nicht so schnell. Ich war einfach enttäuscht und kurz davor mir einen Lebenstraum zu erfüllen - das war ein spezieller Moment. Ich habe trotzdem zwei unglaubliche Wochen gehabt und darauf kann ich aufbauen.“

... über die Eintragung ins „Goldene Buch“ der Stadt Troisdorf: „Ich habe noch gar nicht davon gehört. Aber wenn dem so ist, dann ist es eine große Ehre für mich. Aber wann ich nach Troisdorf kommen kann, weiß ich noch gar nicht. Ich war viele Jahre nicht mehr dort und der Tenniszirkus geht ja jetzt auch gleich weiter. Ich fliege nach Florida um mich auf die nächsten Turniere vorzubereiten.“

... über die Autofahrten vom damaligen Wohnort Eckenhagen zum Tennisklub nach Troisdorf: „Ich habe im Auto immer meine Hausaufgaben gemacht. Als ich auf dem Gymnasium war, habe ich meine Aufgaben immer mitnehmen müssen, weil wir so viele aufbekommen haben. Das waren bestimmt jeden Tag zwei Stunden. Deswegen musste ich im Auto immer schreiben.“

... über ihr Leben in Florida: „Ich wohne ungefähr 15 Minuten von der Tennisanlage entfernt, wo ich auch täglich schufte. Ich wohne dort auch nicht direkt am Meer. Das ist für mich einfach ein Arbeitsplatz, weil ich dort trainiere und der Grund, warum ich da bin.

... über ihre Vorlieben: „Ich trinke gerne Wasser und meine Leibspeise ist ein Schnitzel mit Kartoffeln. Alkohol trinke ich gar nicht, das schmeckt mir gar nicht. Ich habe es einmal probiert, aber es war gar nicht mein Fall.“

...über ihr Ritual in Wimbledon: „Wenn ich auf den Platz gekommen bin, dann habe ich immer „Play Hard“ von David Guetta gehört, das hat mich motiviert.“

...über Belohnungen: „Ich gönne mir immer etwas, wenn ich auf einem Turnier gut gespielt habe. Das funktioniert bislang auch sehr gut. Dann freue ich mich umso mehr, wenn ich ein gutes Turnier gespielt habe. Meine schönste Belohnung war bislang eine Handtasche, die ich schon lange haben wollte. Jetzt gehe ich zu Cartier und schaue, ob mir etwas gefällt.“

...über einen neuen Mann an ihrer Seite (nachdem sie sich im Frühjahr schon von ihrem Freund Benjamin Starke getrennt hatte): „Ich spreche nicht über mein Privatleben. Aber wer weiß...“

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