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Verpasste Bronze-Medaille: Turn-Küken Berger fühlt sich verschaukelt

Fühlte sich betrogen: Bei Turn-Küken Janine Berger flossen die Tränen.

Fühlte sich betrogen: Bei Turn-Küken Janine Berger flossen die Tränen.

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dapd

London -

Die Jüngste weinte bittere Tränen, die Älteste war gerührt vom eigenen Abschied: Bei ihrem Olympia-Debüt ist die erst 16 Jahre alte Turnerin Janine Berger als Vierte extrem knapp an Bronze vorbeigesprungen.

Nicht mal ein Zehntelpunkt fehlte der Ulmerin auf Platz 3. „Da muss man doch weinen, wenn man von den Kampfrichterinnen so mies behandelt wird“, sagte die deutsche Meisterin schluchzend. Sie war erbost über die Bewertung ihrer Konkurrentin Maria Paseka aus Russland.

Cheftrainerin Ulla Koch pflichtete ihrem Schützling bei: „Das kann nicht wahr sein. Für die Russin hätte es viel mehr Abzüge geben müssen“ Der Eklat um die Olympia-Novizin, die ihre beiden Sprünge sehr sicher gelandet hatte, überschattete den Abschied von Oksana Chusovitina.

Die 37-Jährige nahm es gelassen, dass sie nur Fünfte wurde, sie genoss den Augenblick und war gerührt: „Es war eine schöne Zeit.“