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UEFA droht mit Sanktionen: Kasachen wollen erneut ein Schaf im Stadion schlachten

Vor dem Rückspiel wollen die Kasachen erneut ein Schaf schlachten.

Vor dem Rückspiel wollen die Kasachen erneut ein Schaf schlachten.

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dpa (Symbolfoto)

Astana -

Sie wollen es wieder tun. Der kasachische Spitzenklub Schachtjor Karagandy will trotz Protesten von Tierschützern auch vor dem Play-off-Rückspiel zur Champions League bei Celtic Glasgow ein Schaf schlachten.

Doch das könnte böse Folgen an. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) drohte dem dem kasachischen Spitzenklub Sanktionen an, falls erneut ein Tier geopfert würde.

„Sollte es zu einer Wiederholung kommen, wird es unausweichlich zu einer Untersuchung durch unsere Disziplinarkommission kommen“, wird UEFA-Direktor Giorgio Marchetti vom Guardian zitiert: „Auch wenn gewisse Praktiken kulturell verwurzelt sind, gibt es für sie keinen Platz in einem Sportstadion oder bei einem Sportereignis. Das Schlachten eines Tieres auf einem Fußballplatz vor oder nach einem UEFA-Spiel ist völlig unpassend und wird nicht toleriert.“

Vor dem Hinspiel in der vergangenen Woche, das Karagandy überraschend mit 2:0 für sich entschied, hatte der Klub im Schachtjor-Stadion ein Schaf geschlachtet - das sorgte für Aufsehen und Proteste von Tierrechtsorganisationen wie PETA.

„Jeder Klub hat seine eigenen Rituale. Diese Tradition gab es schon, bevor wir zum Verein gekommen sind“, sagte Vereinspräsident Wiktor Kumykow vor der Partie und kündigte an, das Ritual wiederholen zu wollen. „Die UEFA hat ein klares Zeichen gesetzt und bekräftigt, dass Fair Play jegliche Gewalt gegenüber Tieren ausschließt“, sagte Mimi Bekhechi, stellvertretende Geschäftsführerin von PETA Großbritannien.