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Trotz Handprellung Macht er Arsenal zur Arsenull?

Bayern-Torwart Manuel Neuer

Bayern-Torwart Manuel Neuer

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imago Lizenz

München/London -

Manuel Neuer (26) musste sich 2013 noch gar nicht und insgesamt seit 609 Pflichtspielminuten nicht mehr umdrehen, um einen Ball aus dem Netz zu holen. Beim 2:0 in Wolfsburg hielt er seinen Kasten sogar mit einem Vier-Finger-Spezialhandschuh sauber.

Diesen trug er, nachdem er sich im Abschlusstraining eine Prellung an der rechten Hand zugezogen hatte. Möglich, dass er den auch am Dienstag bei den Arsenal-Kanonieren um Lukas Podolski (27) tragen muss – steht dann trotzdem die „Arsenull“?

Ob mit vier oder fünf Fingern – Neuer dürfte mit Sicherheit mehr Arbeit haben als zuletzt gegen die hoffnungslos unterlegene Liga-Konkurrenz.

„Arsenal ist zu Hause eine Macht. Da werden wir viel arbeiten müssen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen“, glaubt Präsident Uli Hoeneß (61).

Für Vorstandschef Kalle Rummenigge (57) wäre es schon ein „gutes Ergebnis, nicht zu verlieren und ein Tor zu erzielen“. Und auch Coach Jupp Heynckes (67) stapelt tief: „Arsenal spielt sehr gut nach vorne. Ich warne davor, sie zu unterschätzen.“

Ist an den respektvollen Aussagen der Bayern-Führung zwar durchaus ein Fünkchen Wahrheit dran, so gilt der London-Trip doch insgeheim als Probelauf für das anvisierte Champions-League-Finale am 25. Mai im Wembleystadion.

Denn das defensiv anfällige Arsenal darf nicht ernsthaft zur Stolperfalle für den Vorjahresfinalisten werden. In der Liga hat sich das Team des bereits in der Kritik stehenden Trainers Arsene Wenger nach schwachem Start zwar immerhin auf Platz fünf vorgearbeitet, doch in der Gruppenphase der Champions League hat selbst Schalke 2:0 (!) in London gewonnen. Und am Wochenende setzte es im FA-Cup die bittere 0:1-Blamage gegen Zweitligist Blackburn Rovers.

„Bayern ist Favorit“, hat sogar Podolski – mit drei Treffern der erfolgreichste Königsklassenschütze Arsenals schon eingeräumt. Oder sollte ausgerechnet er die Bayern ärgern?

Rummenigge „warnt“ den früheren Bayern-Profi: „Lukas ist ein netter Kerl. Ich hoffe nicht, dass er uns irgendeinen einschenkt. Das sollte er sich gut überlegen!“