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Express.de | Tischtennis-Star: Boll: An der Herdplatte bin ich eine Niete
09. August 2012
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Tischtennis-Star: Boll: An der Herdplatte bin ich eine Niete

Tischtennis-Star Timo Boll versucht sich am Herd des Deutschen Hauses. Daheim lässt der 31-Jährige lieber seine Frau Rodelia kochen.

Tischtennis-Star Timo Boll versucht sich am Herd des Deutschen Hauses. Daheim lässt der 31-Jährige lieber seine Frau Rodelia kochen.

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Bödeker

An der Tischtennis-Platte putzt er fast alle weg, sorgte mit einer famosen Leistung für die Bronzemedaille für das Team.

Doch an der Herd-Platte ist Timo Boll so gar nicht toll. Wir entführten ihn während der Bronze-Feier in die Küche des Deutschen Hauses. Kochduell an der Platte.

Boll zeigt sich beeindruckt von den umherwirbelnden Köchen, schnappt sich mutig eine Schöpfkelle, serviert aber nicht gerade zum Satzgewinn. Boll muss wirklich lachen: „Oje, an der Kochplatte kann ich sicher noch zulegen, das ist auf jeden Fall nicht bronzemedaillenwürdig. Aber ich kann mir vorstellen, dass mir das später mal Spaß macht.“ Wie später? Boll ist doch schon 31 Jahre alt.

Doch bei dem Stress im Leistungssport, kommt er nicht zum Kochen. „Ich kann ehrlich gesagt gar nix. Ich habe eine Frau, die sehr gut kocht, dass passt schon“, grinst Boll. Und seine Rodelia wird ihn schon Freitag wieder bekochen können. „Ich bin platt und fliege heim. Als Sportfreak werde ich mir die Entscheidungen vor dem TV anschauen, meine Frau kriegt bestimmt die Krise.“

Was isst der Tischtennis-Star am liebsten? „Mein Leibgericht ist Peking-Ente, aber die ist schwer zuzubereiten. Da braucht man einen speziellen Ofen, die essen wir nur auswärts oder selbst in China.“ Nach Olympia will Boll den Chinesisch-Sprachkurs fortsetzen und mit den Besten der Welt trainieren. Vielleicht bis Olympia 2016. „Das Feuer brennt noch.“

Doch zurück an die Herdplatte. Da zeigt sich Boll angetan von der olympischen Vielfalt: „Im Dorf konnte man nicht meckern. Die Mensa ist schon verrückt, die ist viele Fußball-Felder groß. Man findet alles, und das 24 Stunden lang.“

In Düsseldorf ist schon eine erste kulinarische Belohnung geplant: „Ich werde auf jeden Fall ins China Center auf der Kö gehen und mir eine Peking-Ente gönnen. Da ist sie am besten.“