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Leichtathletik-Star in ParisGold-Favorit: Schlaflose Nächte nach Social-Media-Hass

Aus Sicht von Eliud Kipchoge tun die Plattformen nicht genügend, um gegen den Missbrauch vorzugehen.

Aus Sicht von Eliud Kipchoge tun die Plattformen nicht genügend, um gegen den Missbrauch vorzugehen.

In sozialen Medien wird Läufer-Ikone Eliud Kipchoge mit dem Tod von Marathon-Weltrekordhalter Kelvin Kiptum in Verbindung gebracht. Der 39-Jährige zeigt sich schockiert und sieht Handlungsbedarf.

Der zweimalige Marathon-Olympiasieger Eliud Kipchoge hat einem Medienbericht zufolge um das Leben seiner Familie gefürchtet.

Er sei in den sozialen Medien mit dem Tod seines sportlichen Rivalen Kelvin Kiptum in Verbindung gebracht worden, sagte der Kenianer in einem Interview des britischen Senders „BBC“. Ihm sei gedroht worden, dass seiner Familie und ihm etwas angetan werde.

Eliud Kipchoge kritisiert Social-Media-Plattformen

Dem 39-Jährigen haben die Kommentare nach eigenen Angaben schlaflose Nächte bereitet. „Ich war schockiert, dass die Leute in den sozialen Medien sagten: Eliud ist in den Tod dieses Jungen verwickelt.“ Aus Sicht von Kipchoge tun die Plattformen nicht genügend, um gegen den Missbrauch vorzugehen.

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„Sie sollten schnell handeln, die Fakten sammeln und die Konten löschen. Die Leute sollten wissen, dass ihr Konto gelöscht wird, wenn sie etwas sagen, das nicht gut ist.“

Weltrekordhalter Kiptum war im Februar im Alter von 24 Jahren bei einem Autounfall in seiner Heimat Kenia tödlich verunglückt. Beim Chicago-Marathon im vergangenen Oktober unterbot er die vorige Bestmarke von Kipchoge um 34 Sekunden und schraubte sie auf 2:00:35 Stunden.

Kipchoge hatte mit Bestürzung auf den Tod seines Landsmanns reagiert. Er sei „zutiefst traurig“, hatte die Läufer-Ikone gesagt. Kipchoges Saisonziel ist die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Paris im Sommer. Mit einem Triumph wäre er der erste Athlet, der drei olympische Marathontitel in Folge gewinnt. (dpa)