Olympia-Beachvolleyball : Darum hassen alle Gegner diesen Aufschlag „made in Italy“
Hat einen ganz speziellen Aufschlag: Beachvolleyballer Adrian Carambula.
Getty Images
Rio de Janeiro -
Nach dem Spiel stapfte Adrian Carambula noch einmal aufs Feld, warf den Ball in die Luft und schlug ihn auf die Tribüne des 12.000 fassenden Beachvolleyball-Stadions an der Copacabana.
Die Zuschauer johlten, schon am ersten Tag des Olympia-Turniers hatten die Zuschauer ihren Liebling gefunden. Die Begeisterung hat vor allem einen Grund: den Aufschlag des 28 Jahre alten italienischen Nationalspielers.
Gehasst bei den Gegenspielern
Der „Skyball“ ist Carambulas Markenzeichen. Beliebt bei den Zuschauern, gehasst bei den Gegnern.
Carmbula stellt sich stets ganz außen an die Grundlinie und schlägt den Ball von unten mit viel Rotation in den Himmel – so hoch, dass die Zuschauer den Kopf in den Nacken legen, während die Gegner schon darüber nachdenken, wo in ihrem Feld der Ball wohl einschlagen wird, oder wohin er bei der Annahme aufgrund des Dralls springt.
„Die Idee dahinter ist es, den Annahmespieler aus dem Rhythmus zu bringen“, verrät Carambula: „In Miami hatten wir am Strand immer einen heftigen Wind. Dort habe ich das perfektioniert“, sagt er.
Bei seinem Auftaktspiel in Rio gelang ihm mit diesem Aufschlag ein Ass gegen Alexander Horst und Clemens Doppler aus Österreich: In zwei Sätzen gewann er mit Partner Alex Ranghieri.
(sid/mja)