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Niederlage gegen Tunesien: Bittere Pleite! Achtelfinal-Einzug in Gefahr

Handball-Nationaltrainer Martin Heuberger ist enttäuscht.

Handball-Nationaltrainer Martin Heuberger ist enttäuscht.

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dpa

Granollers -

„Ich bin stolz auf die Mannschaft. Sie hat ein großes Herz. (...) Die Mannschaft spielt einen guten Handball.“ Sagte Bundestrainer Martin Heuberger (48) – nach der ersten Niederlage eines deutschen Teams überhaupt gegen Tunesien wohlgemerkt! Bei so viel Lob: Was will der Coach denn erst nach einem Sieg sagen?

Beim 23:25 (13:13) gegen den Afrika-Meister fehlte den Deutschen keineswegs nur das Glück, wie Heuberger auch noch anmerkte. In der Abwehr bekamen sie die tunesischen Rückraumwerfer überhaupt nicht in den Griff, und auch vorn lief wenig zusammen.

„Wir haben die Tunesier in der Abwehr nicht zu fassen gekriegt und auch zu viele Chancen ausgelassen. Das reicht dann in der Summe nicht“, analysierte der Berliner Sven-Gören Christophersen, mit sieben Toren noch bester Werfer im deutschen Team.
Plötzlich müssen die Deutschen wieder um den Einzug ins Achtelfinale bangen. Am Dienstag darf gegen Argentinien kein weiterer Ausrutscher passieren. „Da werden wir Vollgas geben“, versprach Christophersen.

Hat Heuberger womöglich die öffentliche Diskussion um seinen Bundestrainer-Posten und der in diesem Zusammenhang gefallene Name Alfred Gislason (53) verunsichert? DHB-Sportdirektor Heiner Brand (60) verärgert: „Zu Beginn einer WM sollte der Sport im Vordergrund stehen und keine Personaldiskussion.“