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Nach Doping-Geständnis: ARD prüft juristische Schritte gegen Jan Ullrich

Diese Zeiten sind vorbei: Ullrich stürmt fürs Team Telekom die Berge hoch.

Diese Zeiten sind vorbei: Ullrich stürmt fürs Team Telekom die Berge hoch.

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dpa

München -

Dieses Geständnis kann noch teuer werden. Die ARD prüft juristische Schritte gegen den ehemaligen Rad-Star Jan Ullrich. Sportkoordinator Axel Balkausky bestätigte am Montag einen entsprechenden "Spiegel"-Bericht.

„Die ARD prüft die Sachlage im Moment juristisch - ein Ergebnis steht allerdings noch nicht fest. Da es sich um eine laufende Untersuchung handelt, können wir zu den Details keine Auskunft geben“, sagte Balkausky.

Er selbst soll die Untersuchung in Auftrag gegeben haben, in der geprüft werden soll, ob Sponsorengelder vom einzigen deutschen Tour-de-France-Sieger zurückverlangt werden können. Die ARD hatte zwischen 1998 und 2006 als übertragender Sender der Tour de France über ihre Tochterfirma SportA im Rahmen von Honorarverträgen 790.912,12 Euro an Ullrich überwiesen.

Ullrich (39) hatte vor einem Monat in einem Interview mit dem Focus Blutdoping-Behandlungen beim umstrittenen spanischen Sportmediziner Eufemiano Fuentes zugegeben, aber behauptet, keine anderen Dopingmittel als sein eigenes Blut verwendet zu haben.