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Geburtstagsgeschenk für Schumi: Mick Schumacher fährt für Ferrari-Team

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Mick Schumacher testete bereits im November das rote Formel-4-Auto des Ferrari-Juniorteams Prema in Monza.

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Sky

Gland/Kerpen -

An Michael Schumachers 47. Geburtstag waren am Sonntag seine Familie und engsten Freunde bei ihm – und überbrachten ihm ein schönes Geschenk: Sohn Mick (16) wird künftig für Ferraris Juniorteam Prema fahren.

Managerin Sabine Kehm (51) stellt die Weichen für die Zukunft – und fährt zweigleisig. Neben einem Prema-Deal für Italiens Formel 4 hat sie für die deutsche Meisterschaft die Wahl zwischen Micks bisherigem Team Van Amersfoort Racing, Prema und dem Meisterteam HTP. Ralf Schumacher (40) und Gerhard Ungar (51) kündigten vor der Verpflichtung von Carrie Schreiner, Jannes Fittje und Louis Gachot den Einsatz eines 4. Autos an.

Aber Micks Trend geht zu Rot! Prema nahm 2015 mit dem chinesischen Ferrari-Junior Guayu Chou (fährt 2016 Toyota Racing Series in Neuseeland) nicht an allen Rennen teil, hat sich nun aber für die komplette Saison eingeschrieben – und im Gegensatz zur Formel 3 (Lance Stroll, Maximilian Günther) noch keinen Piloten genannt. Prema-Gründer Angelo Rosin bestätigt Verhandlungen mit Kehm und Mick: „Wir treffen uns Anfang Januar.“ Micks Teamchef Frits van Amersfoort (61) sieht’s gelassen: „Ich warte auf die Entscheidung von Sabine Kehm.“

Den Doppeleinsatz machte David Beckmann (15) Mick erfolgreich vor. Der Hagener gewann Rennen in Italien und in Deutschland die Rookie-Wertung, obwohl er altersbedingt die ersten drei Rennen aussetzen musste. Nun steigt er als Red-Bull-Athlet mit dem Mücke-Team sofort in die Formel 3 auf. Da wird er nach Sebastian Vettel (28) der zweite Brause-Pilot mit Mercedes-Motor.

Ob Micks Weg auch in die Mercedes- oder Ferrari-Förderung führt, bleibt spannend.

Die Scuderia verlor Milliardärssohn Lance Stroll (17, Sohn von Prema-Inhaber Lawrence Stroll) als Formel-1-Testpilot an Williams-Mercedes und entließ dessen Manager Luca Baldisseri (53) als Leiter der Driving Academy.

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Bei seinem ersten Mercedes-Test im Februar 2010 in Valencia begrüßt Michael Schumacher seinen früheren Ferrari-Teammanager Massimo Rivola. Der betreut bald Sohn Mick.

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imago/ZUMA Press

Nachfolger ist ein weiterer Schumi-Wegbegleiter: Massimo Rivola (44). Der Teammanager war im Mai nach der Aufdeckung von Machenschaften eines Kochs suspendiert worden und gilt als Freund von Ex-Teamchef Stefano Domenicali (50) nicht als Intimus von Nachfolger Maurizio Arrivabene (58).

Aber Rivola schätzt Van Amersfoort als Talentschmiede und verpflichtete Charles Leclerc (18) für die im Rahmen der Formel 1 fahrende GP3. Der Monegasse soll es besser machen als Raffaele Marcello (21), der in der GP2 bei Trident dürftige Resultate einfuhr.