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Emotionaler Moment: Michael Schumachers Kinder weihen Museum ihres Vaters ein

Benetton

Familie Schuhmacher vor der Schumi-Ausstellung in Marburg. Im Vordergrund ist der B194 ihres Vaters Michael.

Foto:

zVg

Marburg -

Als der Ford-Motor in Michael Schumachers (47) blau-grünem Benetton B194 aufröhrt, zückt seine Tochter Gina Maria (18) ihr pinkes Handy, macht ein Foto und sagt zu Bruder Mick (16): „Cool, oder?“ Der schaut gerührt zum ersten Weltmeister-Auto seines Vaters und sagt: „Ja, schon.“

Emotionaler Moment vor der DVAG-Erlebniswelt in Marburg. Schumis Kinder weihen sein Museum ein, doch ihr Vater kann nicht dabei sein.

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Michael Schumacher wäre sicherlich stolz auf sein Lebenswerk.

Foto:

dpa

„Der Rekordweltmeister“ heißt die Ausstellung (der Eintritt ist frei), die  auf 350 qm die wichtigsten Stationen seiner Weltkarriere in Erinnerung ruft. Derweil kämpft Schumi in der Reha weiterhin seinen langen Kampf zurück ins Leben.

„Natürlich fehlt Michael. Natürlich ist es schade, dass er nicht hier sein kann. Und niemand wäre lieber hier als er“, sagt seine Managerin Sabine Kehm (51) – und macht seinen Fans neue Hoffnung: „Wir können das, was passiert ist, nicht ändern. Wir müssen das akzeptieren und hoffen und mit allem was wir haben weiterhin unterstützen, dass er eines Tages wieder hier sein wird.“

Im Hintergrund läuft Freddie Mercurys Hymne „Friends will be Friends“, als die (halbe) Schumi-Familie Kehms Worten lauscht. Frau Corinna (46) sitzt neben Gina Maria und Mick.

Daneben Corinnas Mutter Gabriele Betsch und Schumi-Vater Rolf (70) mit Lebensgefährtin Barbara. Nur Bruder Ralf (40) fehlt, er weilt mit seinem KSM-Kartteam bei Rennen in Lonato/Italien. Dafür ist Schumis alter Mercedes-Sportchef Norbert Haug (63) dabei.

Die Zusammensetzung der 200 geladenen Gäste war Kehm genauso wichtig wie der Tag der Eröffnung. Vor genau 20 Jahren war Schumis erster Ferrari präsentiert worden. Der F310 entpuppte sich später zwar als „rote Gurke“, doch für Kehm ist die Ausstellung, die unter anderem die WM-Autos von 2000 und 2002 sowie den Comeback-Mercedes zeigt, ein Rückblick ohne Wehmut.

„Er ist eine Ikone des Sports, der erfolgreichste Rennfahrer der Geschichte. Und manchmal, an Tagen wie diesen, tut es gut daran erinnert zu werden“, findet Kehm. Mick schluckt.


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