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Kröll bricht sich Oberarm Rennabbruch nach Horror-Sturz in Lenzerheide

Schwere Einschlag: Klaus Kröll fliegt ungebremst in den Fangzaun.

Schwere Einschlag: Klaus Kröll fliegt ungebremst in den Fangzaun.

Foto:

AP/dpa Lizenz

Lenzerheide -

Wieder ein Horror-Crash bei den Ski-Profis. Nach einem schweren Sturz von Skirennfahrer Klaus Kröll ist der Super-G beim alpinen Weltcup-Finale in Lenzerheide abgebrochen worden. Der Österreicher war am Donnerstag nach einem Sprung von der Piste abgekommen und in den Fangzaun gerast. Ungebremst flog er in die Streckenbegrenzung und verlor erst beim Aufprall seine Ski.

Nach der Krankenhaus-Einlieferung die bittere Diagnose: Der Österreicher hat sich bei dem schweren Aufprall den Oberarm gebrochen! Der Deutsche Skiverband (DSV) hatte bereits vor dem Abbruch Felix Neureuther als Vorsichtsmaßnahme vom Start zurückgezogen. Der Partenkirchner wollte erstmals seit 2008 in einem Speedrennen antreten, um sich die Chance auf einen Podestplatz im Gesamtweltcup zu erhalten.

Auch der Super-G der Damen wurde aufgrund der Witterungsbedingungen in der Schweiz abgesagt. Bereits am Mittwoch konnten die Abfahrten der Damen und Herren nicht stattfinden, weil dichter Nebel über der Strecke hing.

Bei der Ski-WM in Schladming Anfang Februar hatte es einen anderen Star erwischt: Lindsay Vonn verfehlte die Landung nach einem Sprung und riss sich unter anderem das Kreuzband. Nun der nächste Schwere Sturz nach einem Sprung.

Die Kristallkugeln für den Gesamtweltcup im Super-G gehen an Tina Maze (Slowenien) und Aksel Lund Svindal (Norwegen).