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Gummersbach-Krise Adrian Pfahl: „Wir sind in größter Gefahr!“

Adrian Pfahl ist in Alarm-Stimmung: „Wir schweben in größter Gefahr!“

Adrian Pfahl ist in Alarm-Stimmung: „Wir schweben in größter Gefahr!“

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dpa Lizenz

Gummersbach -

Nur ein Sieg aus den letzten zehn Spielen, der Absturz auf Rang 15 in der Handball-Bundesliga und ein großes Verletzungs-Lazarett: Nach der 25:30-Pleite im Kellerduell beim TBV Lemgo geht bei den Oberbergischen die Angst um. Denn dem Tradi- tionsklub droht einmal mehr der Kampf um die Existenz.

„Die Situation ist schwieriger als in der vergangenen Saison. Wir schweben in großer Gefahr“, sagt Nationalspieler Adrian Pfahl frustriert. „Gegen Magdeburg muss unbedingt ein Sieg her. Den haben wir ganz bitter nötig. Bis zur WM-Pause wollen wir noch mindestens zwei Spiele gewinnen und greifen dann im neuen Jahr noch einmal richtig an, wenn alle verletzten Spieler wieder zurück sind.“

Schon im letzten Jahr standen die Gummersbacher im Abstiegskampf mit dem Rücken zur Wand, retteten sich nur mit einer riesigen Energieleistung vor dem Abstieg. Fragt sich nur, wer den Kraftakt erneut realisieren soll. Denn es fehlen innerhalb der Mannschaft die Alternativen, derzeit stehen Trainer Emir Kurtagic nur acht Feldspieler zur Verfügung.

Hinzu kommt, dass der Verein dringend sportliche Erfolge braucht, um die im Sommer fertig gestellte neue „Schwalbe-Arena“ zu bewerben. In der zweiten Liga würde man wohl keine Logen verkaufen können und neue Sponsoren gewinnen.

Pfahl fordert: „Wir sind nun alle gefordert, über uns hinauszuwachsen!“