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Groß-Sponsor: Verleiht Red Bull Köln neue Basketball-Flügel?

Ex-Manager Stephan Baeck (r.) mit dem Kölner Florian Nesgen

Ex-Manager Stephan Baeck (r.) mit dem Kölner Florian Nesgen

Foto:

Herbert Bucco

Köln -

Vor wenigen Wochen, kurz vor Weihnachten 2010, haben sich hochrangige Red-Bull-Mitarbeiter über die Situation des Basketball-Sports in Deutschland erkundigt.

Das österreichische Getränke-Unternehmen plant nach EXPRESS-Informationen den Einstieg als Groß-Sponsor. Und da ist natürlich auch der Standort Köln interessant.

Verleiht Red Bull der Stadt Köln etwa neue Basketball-Flügel? Mit knapp 1.000 Mitgliedern ist der Verein SG Köln 99ers nach wie vor der größte Verein in Deutschland.

Zwischen 2001 und 2009 war der Klub in der 1. Liga vertreten, gewann dreimal den Pokal (2004, 2005 und 2007) und wurde 2006 Deutscher Meister. Doch weil einige Sponsoren (u.a. RheinEnergie) ihr Engagement runterfuhren, musste die Profiabteilung eingestellt werden. Jetzt keimt durch Red Bull neue Hoffnung auf.

Stephan Baeck, Ex-Manager der 99ers: „Wir haben schon vor drei Jahren mit Red Bull verhandelt. Damals ist es gescheitert, obwohl sie sehr interessiert an unserem Modell waren. Die Strukturen für Profi-Basketball sind hier weiter gegeben und mit dem Einstieg von Bayern München als potenzieller Groß-Klub wird die gesamte Szene in Deutschland aufgewertet.“

Interessant für Red Bull sind vor allem wilde Imageträger – darunter die Kölner Jung-Nationalspieler Philipp Schwethelm (20, Bremerhaven) oder Tibor Pleiß (20, Bamberg). Zudem entsteht in Braunsfeld eine neue 5.000-Zuschauer-Halle.

Aber nicht nur Köln buhlt um Red Bull. Auch Trier baut ein junges deutsches Team auf, und in Frankfurt sucht man nach dem Ausstieg der Deutschen Bank einen neuen Namensgeber.