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Express.de | Zweiter Platz hinter Bayern : Lucien Favre rotiert Borussia Mönchengladbach in den siebten Himmel
29. September 2014
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Zweiter Platz hinter Bayern : Lucien Favre rotiert Borussia Mönchengladbach in den siebten Himmel

Trainer Lucien Favre hat eine schlagkräftige Truppe geformt.

Trainer Lucien Favre hat eine schlagkräftige Truppe geformt.

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imago/Eibner

Mönchengladbach -

„Oh, wie ist das schön!“ – Borussia schwebt mit dem Sturm auf Platz zwei und als aktueller Bayern-Jäger im siebten Himmel.

Das 2:1 in Paderborn war nicht nur der erste Auswärts-Dreier, Gladbach hat zudem den 39 Jahre alten Start-Rekord eingestellt. Damals verloren Kleff, Vogts, Heynckes, Simonsen & Co die ersten zehn Pflichtspiele (Pokal, Liga, Europa) nicht. Und holten auch am Ende der Saison 75/76 den Meistertitel.

Am Niederrhein darf also geträumt werden. Dank Coach Lucien Favre (56), dessen Rotation (vier Neue in der Startelf) in Paderborn voll gegriffen hat. Borussia konnte es sich erlauben, Kracher wie Kruse oder Hahn zunächst auf der Bank zu lassen. Ein Herrmann oder Traoré füllten die Lücken. Zumindest bislang hat der Fohlen-Kader gezeigt, dass er der Dreifachbelastung gewachsen ist.

„Wir haben bewiesen, dass wir Qualität im Kader haben“, sagt Manager Max Eberl (41).

Und Favre weist darauf hin, dass die Mannschaft noch nicht alles das abruft, was in ihr steckt. „Wir haben in der ersten Halbzeit in Paderborn sehr gut gespielt. Es hat mir gefallen, wie sich die neuen Spieler präsentiert haben. Wir haben es allerdings versäumt, das 3:0 zu machen. Darum ist es am Ende auch noch einmal spannend geworden. Wir haben uns nicht mehr genügend bewegt - auch das Pressing war nicht mehr so gut.“

Bedeutet: Favre kann Borussia noch besser machen. Mittelefeldspieler Granit Xhaka: „Es ist noch zu früh, auf die Tabelle zu schauen. Trotz unserer Serie. Aber bei uns sind alle heiß auf die oberen Plätze. Wir wollen da oben bleiben. Auch wenn das ganz schwer wird.“

Xhaka weiter: „Ich durfte bislang immer spielen. Aber auch ich werde meine Pause brauchen. Ich hoffe nur, dass der Trainer mich nun in Zürich nicht draußen lässt. Als ehemaliger Baseler will ich unbedingt dabei sein.“