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Viele Bayer-„Fans“ in Ägypten: Kauft sich Leverkusen Facebook-Freunde?

Bayer04-Kommunikationschef Meinolf Sprink bestreitet die Vorwürfe.

Bayer04-Kommunikationschef Meinolf Sprink bestreitet die Vorwürfe.

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imago

Leverkusen -

In dieser Woche gab Bayer 04 nicht ohne Stolz bekannt, dass der Klub bei Facebook Köln überflügelt und erstmals mehr Facebook-„Freunde“ als der FC hat (444.000 zu 430.000).

Schon meldete sich das kölsche Idol Lukas Podolski über Facebook zu Wort, dass die FC-Fans dies schnell ändern müssten...

Doch geht bei Facebook überhaupt immer alles mit rechten Dingen zu?

Anfang September, also vor der Champions-League-Saison, hatte Bayer „nur“ 150.000 Facebook- „Freunde“. Auffällig ist auch: Nur 22 Prozent der Freunde kommen aus Deutschland. Zum Vergleich: Bei Zweitligist Köln sind dies 68 Prozent. Dafür hat Bayer viele „Freunde“ in Brasilien (30.000), Ägypten (19.000) oder Indonesien (17.700). Angeblich ist Kairo die Stadt mit den meisten Bayer-Facebook-Fans weltweit!

Schon meinen Spötter: Bayer hat sich die Facebook-Freunde gekauft. Kommunikationschef Meinolf Sprink streitet das aber deutlich ab: „Das ist Unsinn. Wir haben auch niemanden damit beauftragt. Fakt ist, dass wir vor allem seit Beginn der Champions League und den Spielen gegen Manchester United großen Zulauf haben.“

Ein Vergleich gibt Sprink Recht: Auch die weiteren Königsklassen-Teilnehmer Bayern (18 Prozent der Fans kommen aus Deutschland), BVB (19,6) und Schalke (33) haben überwiegend „Likes“ aus dem Ausland.