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Poker um Sinan Kurt: Borussia will über 3 Millionen für Super-Talent

Um Sinan Kurt streitet sich Gladbach mit den Bayern.

Um Sinan Kurt streitet sich Gladbach mit den Bayern.

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imago

Mönchengladbach -

Auf Borussias neuem Mannschaftsfoto fehlt Sinan Kurt. Ins Trainingslager nach Rottach-Egern fährt eines der größten Offensiv-Talente, das der Fohlen-Stall in den vergangenen Jahren hervorgebracht hat, auch nicht mit.

Dabei sah es vor wenigen Wochen noch so aus, als ob der Mini-Reus der kommende Senkrechtstarter im Kader von Coach Lucien Favre (56) sein könnte.

U18-Nationalspieler Kurt sollte in Gladbach den Sprung zum Profi schaffen und den Fohlen-Fans mit seiner spektakulären Spielweise Freude bereiten. Bis bekannt wurde, dass Bayern München Gladbachs Super-Talent anbaggert. Und Kurt, trotz eines Vertrages bis 2015, dem Lockruf offenbar nicht abgeneigt ist.

Es folgte ein verbaler Zoff zwischen Borussen-Manager Max Eberl (40) und seinem Münchner Kollegen Matthias Sammer (46). Und für Sturm-Juwel Kurt heißt es seither statt Favre Training bei der U23. Der Spieler selbst schweigt, verweist auf seinen gültigen Vertrag in Gladbach.

Es tobt allerdings ein irrer Poker. EXPRESS weiß: Bayerns Startrainer Pep Guardiola (43) kennt Kurt und will dessen Ausbildung vollenden und ihn zum Superstar formen. Doch das hat seinen Preis.

Borussia fordert für das Ausnahme-Talent mehr als drei Millionen Euro Ablöse! Dazu eine satte Beteiligung bei Weiterverkauf. Bei diesem stolzen Preis für einen Spieler, der noch keinen Einsatz in Liga eins vorzuweisen hat, sind selbst die reichen Bayern ins Grübeln geraten.

Eberl sagt: „Wenn Bayern den Spieler verpflichten will, werden sie an uns herantreten. Das haben sie bereits getan, aber noch nicht in dem Maße, wie ich es empfinde, dass es angemessen wäre.“