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Express.de | Pfister: „Kamerun liegt am Boden“: Ex-FC-Boss Finke beim Afrika Cup kläglich ausgeschieden
28. January 2015
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Pfister: „Kamerun liegt am Boden“: Ex-FC-Boss Finke beim Afrika Cup kläglich ausgeschieden

Volker Finke ist mit seinem Team gescheitert.

Volker Finke ist mit seinem Team gescheitert.

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AP

Mongomo -

"Die Löwen müssen zurück nach Hause", heißt es aktuell auf camfoot.com, dem einflussreichen Fußball-Portal Kameruns. Der Grund: Coach Volker Finke, einst Sportdirektor beim FC, ist mit seiner Truppe durch ein 0:1 gegen die Elfenbeinküste als Gruppenletzter beim Afrika Cup ausgeschieden.

Wie konnte die große afrikanische Fußball-Nation so tief sinken? Otto Pfister weiß es. Der hierzulande oft gern belächelte Coach gilt auf dem schwarzen Kontinent nicht umsonst als "weißer Zauberer". Er erreichte einst das Finale des Afrika Cups – und hatte das auch von Finkes Team erwartet.

Herr Pfister, was sagen Sie zu Finkes Scheitern?

Pfister: Er ist ja eigentlich ein Guter. Aber man muss sich mit der afrikanischen Mentalität auskennen. Du darfst dich nie mit Spielern wie Samuel Eto´o oder Alexander Song anlegen und sie ausbooten. Das geht nicht. Das Ergebnis ist jetzt die Quittung. Schon bei der WM war das Ergebnis desaströs.

Ist Finke somit weg?

Pfister: Das müssen Sie Finke fragen. Aber schon vor dem Spiel auf der Pressekonferenz ist er von den Journalisten harsch attackiert worden. In Afrika zählen nur Siege. Sonst nichts. Und diese Siege gab es nicht.

Was bedeutet das für Kamerun?

Pfister: Das Land liegt am Boden. Die Stimmung dort ist jetzt auf dem Tiefpunkt. Auch noch als Gruppenletzter auszuscheiden - ist das Schlimmste.