Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.

Neuer Klubrekord: 20 Millionen für ter Stegen! Jetzt darf Eberl wildern

Bringt 20 Millionen Euro Ablöse: Borussia-Torwart ter Stegen.

Bringt 20 Millionen Euro Ablöse: Borussia-Torwart ter Stegen.

Foto:

dpa

Mönchengladbach -

Am Freitag schließt das Transferfenster. Fohlen-Manager Max Eberl hat angekündigt, dass trotz des Abgangs von Zwölf-Euro-Millionen-Irrtum Luuk de Jong (23) kein neuer Star geholt wird. „Von unserer Seite ist erst einmal nichts zu erwarten“, so Eberl am Donnerstag.

Heißt: Kein Vorgriff. Borussia bündelt alle Kräfte und greift im Sommer mit prall gefüllter Kriegskasse auf dem Spielermarkt an. Und das unabhängig davon, ob sich Gladbach in der Rückrunde für den Europapokal qualifiziert.

Möglich macht das der irre Transfer von Torhüter Marc-André ter Stegen (21) zum Welt-Klub FC Barcelona.

Coach Lucien Favre (56) bestätigt: „Wir wissen, dass Marc im Sommer geht. Das ist ein großer Verlust. In diesem Fall können wir die Situation mit ter Stegen vielleicht mit der von Reus vor zwei Jahren vergleichen.“

Damals gab es aus Dortmund aber auch ein 17,5-Millionen-Trostpflaster für die Fohlen – Klubrekord. Der im Fall ter Stegen sogar geknackt werden dürfte.

EXPRESS erfuhr: Für den Mini-Titan soll Gladbach eine Ablöse von über 20 Millionen Euro kassieren. Ein Insider verrät: Gladbach bekommt so viel, dass sie sich zwei bis drei Top-Stars holen können.

Was Eberl auch schon indirekt bestätigt hat: „Das ist auch eine Chance - wir könnten exorbitant viel Geld einnehmen.“ Es würden „eklatante zweistellige Millionenbeträge“ winken.

Kohle, mit der Eberl möglicherweise vor allem beim schweizer Vorzeigeklub FC Basel wildern wird. Borussia ist scharf auf Innenverteidiger Fabian Schär (22) und Keeper Yann Sommer (25). Ein 15-Millionen-Paket.

Darüber hinaus pokert Eberl auch um Stuttgarts im Sommer ablösefreien Ibrahima Traoré (25) mit. Und hat zudem noch Reserven für einen weiteren Kracher.

Favres vorzeitige Vertragsverlängerung dürfte bei solchen Rahmenbedingungen Formsache sein. Zumal der Schweizer über Borussia schwärmt: „Dieser Klub ist eine sehr, sehr gute Adresse und nicht irgendein Klub. Der Verein ist gut strukturiert und organisiert und hat keine Schulden. Das ist ein Top-Verein. Die Tradition ist gewaltig.“