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Nach 67 Tagen Leidenszeit: Fortunas Abwehr-Boss Jens endlich wieder da

Jens Langeneke ist bald nicht nur bei Interviews, sondern auch wieder auf dem Platz präsent.

Jens Langeneke ist bald nicht nur bei Interviews, sondern auch wieder auf dem Platz präsent.

Foto:

Ovelgönne

Düsseldorf -

Rückblende: Freitag, 23. November, Fortuna Düsseldorf gegen den HSV (2:0), 13. Spieltag: Es geht nicht mehr. Jens Langeneke verlässt humpelnd den Platz, muss in der 41. Minute ausgewechselt werden.
Der Abwehrboss hatte sich bei einer Rettungstat gegen HSV-Koreaner Heung-Min Son (20) das Knie verdreht.

„Es war für mich Premiere, so lange verletzt gewesen zu sein. Eine sehr, sehr lange Zeit. Das hat keinen Spaß gemacht. Erst dachten ja alle am Anfang – auch die Ärzte –, dass es schneller gehen würde. Leider war das nicht so, es kamen doch sechs Wochen zusammen“, so der 35-Jährige. „Aber das hat nichts mit meinem Alter zu tun, das war letztlich ein normaler Heilungsverlauf, weil das Innenband richtig eingerissen war.“

Stundenlang in der Reha schuften, am Wochenende zum Zuschauen verdammt. Für einen wie Jens, der noch brennt wie ein junger Hüpfer, war das Ganze nur ganz schwer auszuhalten.

Aber er hatte zu Hause ja einen neuen kleinen Sonnenschein, sein „Weihnachtsengel“ Clara machte ihn erstmals zum Papa. „Eigentlich habe ich ja nur gute Laune, wenn ich gesund bin und spielen kann“, erzählt Langeneke. „Aber jeder Vater weiß: Mit der Kleinen, das sind schon sehr erhellende Momente.“

Die Familie gab ihm Kraft. Und die Leidenszeit für den Abwehrboss ist endlich vorbei. Heute (10 Uhr) steigt der Innenverteidiger nach 67 Tagen Pause wieder voll ins Mannschaftstraining ein! Und will dabei auf die Zähne beißen: „Es wird auch weiter zwicken und zwacken. Aber das legt sich mit der Zeit. Ich hoffe, es geht vernünftig und das Knie hält.“

Jens ist heiß aufs Comeback in der Bundesliga: „Es sind ja erst zwei Rückrundenspiele vorbei. Es bleiben noch 15 Spiele, wir sind mittendrin. Und ich möchte irgendwann wieder mithelfen.“