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Lob von Mourinho: Mönchengladbachs Leihspieler: So wird Thorgan Hazard richtig teuer

Kommt bei Borussia immer besser zurecht: Thorgan Hazard.

Kommt bei Borussia immer besser zurecht: Thorgan Hazard.

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imago/Eibner

Mönchengladbach -

Der Poker zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Chelsea um Offensiv-Kracher Thorgan Hazard (21) kommt nun aber so richtig ins Rollen. Verantwortlich dafür: kein Geringerer als José Mourinho (51)!

„The Special One“ hat gegenüber britischen Medien ausführlich über seine Sicht der Dinge in Sachen Hazard gesprochen. Der ist bekanntlich nur bis zum Saisonende an Gladbach ausgeliehen. Fohlen-Manager Max Eberl (41) will Hazard unbedingt halten. Plant sogar einen Millionen-Deal.

Was allerdings immer mehr einer „Mission Impossible“ gleichen dürfte. Denn Mourinho ist angetan von der Entwicklung des Leihspielers und hat ihn persönlich beobachtet. Der Startrainer traut ihm den Sprung zu den „Blues“ zu, für die bereits Bruder Eden Hazard (24) spielt.

Der Chelsea-Coach: „Thorgan ist ein guter Spieler. Der Typ Spieler, den wir mögen. Er zählt zu den wenigen Profis, für die ich umhergereist bin, um sie persönlich beobachten zu können.“ Und weiter: „Es ist die beste Entscheidung für ihn gewesen, nach Gladbach zu wechseln. Die Bundesliga ist gut für seine Entwicklung.“

Was Borussia Hoffnung machen könnte: Chelsea könnte durch das Financial Fair Play gezwungen sein, Transfererlöse zu erzielen. Mourinho: „Wir werden sehen, was passiert. Wenn es nicht erforderlich ist, will ich Thorgan nicht verkaufen. Ich bin mir sicher, dass er das Potenzial hat, eines Tages für Chelsea zu spielen.“ Kein Zweifel: Wenn Eberl Hazard haben will, muss Borussia tief in die Tasche greifen. Selbst für eine weitere Ausleihe.

Borussia hat gestern das Testspiel beim Regionalligisten Rot-Weiß Essen mit 1:0 gewonnen. Vor rund 5000 Zuschauern tat sich die Fohlen-Elf gegen den defensiv eingestellten Viertligisten über weite Strecken schwer. Lediglich der von Trainer Lucien Favre zuletzt kritisierte Fabian Johnson traf (29.).

Der Mittelfeldspieler nutzte die erste Torchance nach einem Konterangriff. Und auf der Gegenseite verhinderte Borussias Torhüter Yann Sommer mit seinen Paraden den möglichen Ausgleich.


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