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Express.de | Kommentar zum Einspruch: Heuchel-Konstrukt aus Halbwahrheiten
17. May 2012
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Kommentar zum Einspruch: Heuchel-Konstrukt aus Halbwahrheiten

Hertha-Präsident Werner Gegenbauer, Manager Michael Preetz und Trainer Otto Rehhagel.

Hertha-Präsident Werner Gegenbauer, Manager Michael Preetz und Trainer Otto Rehhagel.

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dpa

Düsseldorf -

Reden wir mal über Hertha BSC. Hertha mit H wie Heuchelei. Chaoten wollen mit einem Feuerwerk den Abbruch erzwingen. Gegner werden bespuckt, der Schiedsrichter wird geschlagen und von mehreren Spielern auch noch beleidigt.

Die Täter sind gestandene Männer, die angeblich zeitgleich unter Todesängsten leiden, weil der Gegner zu früh den Aufstieg feiert. Eine Taktik, die man sich in der Kabine während der Spielpause zurechtgelegt hat, weil man wusste, dass sportlich nichts mehr geht.

Und der Vereinsanwalt geht mit der peinlichen Geschichte schon im Frühstücksfernsehen auf allen Kanälen hausieren.

Dieser Klub leistet sich die Dreistigkeit, den Klassenerhalt am grünen Tisch einklagen zu wollen. Das Ganze mit einem Heuchel-Konstrukt aus Halbwahrheiten. Fortunas Fans haben sich nicht korrekt verhalten, es war aber nie Gewalt im Spiel. Und die Krawalle kamen aus der anderen Ecke.

Das dürfte auch Michael Preetz wissen, der als Initiator dieser Farce vom eigenen Versagen ablenken will. Er ist selbst mal mit Fortuna aufgestiegen. Seinen Nachfolgern hat er die Partylaune verdorben, auch wenn er heute scheitern wird. Dieser Absteiger hat bei mir jeglichen Respekt verloren. Ich werde ihn nie mehr als gebürtigen Düsseldorfer bezeichnen.