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Kommentar: Ronaldo ist das Perverseste, was der Fußball zu bieten hat

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Cristiano Ronaldo hat keine Lust auf Ermittlungen gegen ihn.

Foto:

dpa

Madrid -

Cristiano Ronaldo steht auf der Sonnenseite im Leben. Er sieht gut aus, hat eine hübsche Frau, einen kleinen Sohn und seit neuestem auch Zwillinge.

Und einen unfassbaren Kontostand. Jedes Jahr kommen dort mehr als 80 Millionen Euro drauf. In den neun Jahren beim Krösus-Club Real Madrid dürfte er sich einen Kontostand erarbeitet haben, der andere Leute nur noch schwindelig macht.

Es ist nur noch unfassbar

Doch Leute wie Ronaldo wollen noch mehr, viel mehr. Der Portugiese soll illegal weitere Millionen zur Seite gelegt haben, um nicht vom Fiskus belangt zu werden. Das ist schon frech und wenn es bewiesen wird, auch eine Straftat.

Viel frecher ist aber, dass Ronaldo nun angekündigt hat, Real Madrid zu verlassen – möglicherweise aus Frust über die eingeleiteten Ermittlungen gegen ihn, so spekulieren die spanischen Medien.

Schuldeingeständnis erster Güte?

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Es gibt Ermittlungen gegen ihn. Und Ronaldo – so spanische Berichte –  ist darüber sehr verstimmt. So verstimmt, dass er sogar einen Wechsel anstreben soll.

Wieso stellt er sich nicht den Ermittlungen und sagt entweder, er habe nichts zu verbergen. Oder eben: Ja, ich habe Steuern hinterzogen und mir mit meinen Beratern ein perfides Finanznetzwerk in Übersee aufgebaut, so wie die Journalisten vom Spiegel mit ihren Rechecherchen zu „Football leaks“ vor einigen Wochen publik machten? Aber mit Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit kommt man in Ellbogen-Branchen wie dem Fußballbusiness nicht weit. 

Das Perverse an der ganzen Sache: Obwohl er im Fokus der Steuerfahnder steht, wird der Europameister und Champions-League-Sieger von vielen Vereinen hofiert. Vielleicht will CR7 auch einfach eine neue sportliche Herausforderung. Bei Real hat er in den vergangenen Jahren immerhin so ziemlich alles gewonnen.

Ihm dürfte es ziemlich egal sein, bei welchem Verein er in Zukunft spielt. Trotz der heftigen Vorwürfe, die momentan gegen ihn erhoben werden, stehen die Vereine in Europa und Asien Schlange. Diese Tatsache sagt dann auch noch mal einiges aus. Nicht nur über Ronaldo.