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Für Kerber: Fortuna-Doc Ulf als „Tennis-Papa“

„Lass dich trösten“: Angelique Kerber mit Ulf Blecker

„Lass dich trösten“: Angelique Kerber mit Ulf Blecker

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Privat

London -

„Es ist so wahnsinnig schade, sie hat gekämpft wie eine Löwin. Angie war einfach super hier“, schwärmt Dr. Ulf Blecker von seinem Schützling Angelique Kerber.

„Es war absolut irre, wie sie die Venus Williams in der Runde zuvor niedergerungen hat. Jetzt versuche ich sie wieder aufzubauen. Aber eins steht fest: Sie hat ein sensationelles Turnier gespielt.“

Aber am Donnerstag war für die Weltranglisten-Siebte, die nach ihrem Triumph über Williams als erste Deutsche seit 20 Jahren im Viertelfinale eines olympischen Tennisturniers stand, dann leider eben doch alles vorbei. Die 24-Jährige verlor nach großem Kampf 4:6, 5:7 gegen keine Geringere, als die weißrussische Weltranglisten-Erste Viktoria Asarenka.

„Ist doch klar, dass ich sie da väterlich ein bisschen trösten muss“, so Blecker, der eigentlich Fortunas Teamarzt und gleichzeitig DEG-Doc ist. Für London wurde er als Mannschaftsarzt der kompletten deutschen Tennisriege (Männer und Frauen) berufen: „Das ist eine sehr, sehr, große Ehre für mich.“

Bei Fortuna und der DEG ist er – so oft es geht – bei den Spielen auf der Wechselbank, beziehungsweise an der Bande dabei, fiebert hautnah beim Düsseldorfer Sport mit. „Der liegt mir sehr am Herzen. Fortuna geht es ja top – nun hoffe ich, dass auch die DEG langfristig wieder auf die Beine kommt.“ Aktuell ist der Orthopäde aber bekanntlich eher der „Tennis-Papa“ – und genießt auch diesen Job in vollen Zügen: „So etwas Großartiges wie Olympia muss man aufsaugen.“