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Express.de | Friedhelm Funkel: Afrika-Safari als Stärkung vor dem Fortuna-Abenteuer
15. March 2016
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Friedhelm Funkel: Afrika-Safari als Stärkung vor dem Fortuna-Abenteuer

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Entspannung in Afrika, jetzt volle Konzentration auf die Fortuna: Friedhelm Funkel.

Foto:

Privat

Düsseldorf -

Vom afrikanischen Busch in die Düsseldorfer Abstiegszone. Friedhelm Funkel hat vor seinem Abenteuer in Düsseldorf noch einmal richtig durchgetankt. Ein Überlebens-Training hat er auf einer dreiwöchigen Safari-Tour in Namibia absolviert.

Mit Lebensgefährtin Anja fuhr Funkel durch die Wüste, an die Atlantik-Küste, in den Etosha-Nationalpark, übernachtete in Lodges in der Wildnis: „Wir haben Löwen, Leoparden, Zebras, Antilopen oder Elefanten gesehen. Hautnah. Wir haben Buschmänner getroffen. Es war unfassbar schön.“

Rekordmann als Feuerwehrmann in Düsseldorf

Der Rekordmann (1170 Spiele in 1. und 2. Liga) soll es nun in Düsseldorf richten und soll den auf Abstiegs-Relegationsplatz 16 abgeschmierten Zweitligisten Fortuna Düsseldorf vor dem Absturz in die Drittklassigkeit retten.

Weit hat er es nicht bis zu den Rot-Weißen. Funkel wohnt in Krefeld und erhält erhält einen Vertrag bis Saisonende für die Endspiele in der Esprit-Arena gegen Kaiserslautern, Leipzig, St. Pauli, FSV Frankfurt sowie die Auswärtspartien in Bielefeld, Fürth, Duisburg und Braunschweig.

„Mich interessieren nur die nächsten acht Spiele. Man muss jetzt alle Kräfte für den Klassenerhalt bündeln. Das wird schwer genug, aber ich bin heiß und freue mich total auf die Aufgabe und möchte sie mit Fortuna erfolgreich bestehen“, erklärt er dem EXPRESS. „Dienstag geht es los.“

Vorstellung am Mittag

Um 13.30 Uhr wird Funkel vorgestellt, um 15 Uhr leitet er sein erstes Training. „Fortunas sportliche Situation ist brisant, aber wir treffen noch auf direkte Konkurrenten und auch die anderen Spiele sind nicht unmöglich“, formuliert Funkel den Rettungsplan. „Ich muss so schnell wie möglich an die Spieler rankommen, Begeisterung erzeugen und eine andere Stimmung reinbringen.“

„Müssen den Abwärtstrend stoppen“

Die ist nach nur einem Punkt aus den letzten fünf Partien im Keller. Funkel: „Wir müssen diesen Abwärtstrend stoppen. Ich kenne Hunderte Fortuna-Fans und weiß, wie sie leiden. Hunderttausenden Menschen liegt Fortuna Düsseldorf am Herzen. Deswegen ist das  eine Bürde, die ich aber gern trage.“